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Schulen

Der Bildungs- und Erziehungsauftrag von Schulen umfasst auch die schulische Suchtprävention als fächerübergreifenden Auftrag. Das Konzept der schulischen Suchtprävention ist Teil des Gesamtkonzeptes der Schule und soll die drei Bereiche der „universellen“, „indizierten“ und „selektiven“ Prävention umfassen und sowohl verhältnispräventive (umgebungsbezogene) als auch verhaltenspräventive (verhaltensbezogene) Maßnahmen beinhalten (aus dem hessischen Erlass „Suchtprävention und Schule).

Hierbei stehen wir als fachlich kompetente Ansprechpartner für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg zur Verfügung.


Grundschule

 „Klasse 2000“

Zielgruppe: 1. - 4. Klasse
Ein Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung.

„Ich und Du – Wir zusammen“

Zielgruppe: 1. - 4. Klasse
Erlebnispädagogik für Grundschulklassen zur Stärkung sozialer Kompetenzen der Gruppe und des Individuums.

 „Klasse-Klasse“

Zielgruppe: 1. - 4. Klasse
Ganzheitliche Prävention in spielerischer Form mit den Bereichen Bewegungsförderung, Genusstraining, Stärkung sozialer und emotionaler Kompetenz.

 „PC an und dann !?“

Zielgruppe: 1. - 4. Klasse
Unterrichtseinheit zur Medienkompetenzförderung (Suchmaschinen, sicherer PC-Umgang , PC-Quiz, praktische Einheit)


Sekundarstufe 1

„Eigenständig werden“

Zielgruppe: 5. - 6. Klasse
Ein Unterrichtsprogramm zur Förderung von Lebenskompetenzen und zur Suchtprävention.

„Sucht-Alkohol-Drogen und Co.“

Zielgruppe: 7. Klasse
Einstiegsworkshop zur Suchtprävention

 „In jeder Sucht steckt eine Sehnsucht“

Zielgruppe: 8. – 10. Klasse
Erweiterungsworkshop zur Suchtprävention.

„Tom und Lisa“

Zielgruppe: 7./ 8. Klasse

PRÄVENTIONSWORKSHOP ZUM THEMA ALKOHOL FÜR SCHULKLASSEN. EIN INSTRUMENT DER UNIVERSELLEN PRÄVENTION ZUR FÖRDERUNG VON RISIKOKOMPETENZ

Tom und Lisa feiern ihren Geburtstag - dieser rote Faden zieht sich für die Schulklassen der Klassenstufen 7 und 8 durch den vierstündigen Workshop zur Alkoholprävention. In einem interaktiven Planspiel sind die Jugendlichen als Geburtstagsgäste beteiligt und lernen spielerisch, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol aussieht und wie in Gefahrensituationen richtig reagiert werden kann. Tom & Lisa ist das erste evaluierte Präventionsangebot für Schulklassen zum Erwerb von Risikokompetenz im Umgang mit Alkohol.

Kompetenzen fördern

Das Programm erreicht Jugendliche in einer Entwicklungsphase, in der sie ihre ersten Erfahrungen mit Alkohol machen. Ziel ist, frühzeitig  ein Bewusstsein zu schaffen, dass sie sich und anderen mit riskantem Alkoholkonsum schaden können. Der Workshop setzt bei den sozialen Kompetenzen und   Ressourcen von Jugendlichen an, denn Studien belegen, dass die Peer-Group nicht nur einen Risiko- sondern auch einen Schutzraum darstellt.

Schülerteams in Aktion

Das Programm beinhaltet zwei Module mit jeweils ca. zwei Zeitstunden im Klassenverband, moderiert von einer Präventionsfachkraft. Gespielt wird mit einem großen Spielplan und verschiedenen Auftragskarten, abwechselnd in Teams und in der gesamten Klasse. Die Jugendlichen planen die Party von Tom und Lisa und lernen die gesetzlichen Bestimmungen und - mit Hilfe von Rauschbrillen - die Beeinträchtigungen durch Alkohol kennen. Gemeinsam mit ihrem Team entwickeln sie Ideen für Partyspaß ohne Alkohol. Da sich Alkoholexzesse nie ganz ausschließen lassen, wird auch die Reaktion bei einer schweren Alkoholvergiftung geübt: Einschätzung der Gefahrensituation, Notrufnummer, welche Infos braucht die Rettungsstelle?  

Die Eltern mit einbeziehen

Zwischen den beiden Workshop-Modulen werden die Jugendlichen deshalb gebeten, anhand eines Fragebogens ein „Elterninterview“ zu führen, als Impuls für ein Familiengespräch über die Risiken von Alkohol und die Erwartungen und Wünsche von Jugendlichen und Eltern. Ein Brief an die Eltern im Vorfeld vermittelt Informationen und Erziehungstipps zum Schutz von Kindern und Jugendlichen und kündigt das Eltern-Interview an.

Multiplikatorenschulung für das Projekt „Tom und Lisa“

Die Fachstelle für Suchtprävention bietet weiterhin interessierten Lehrkräften und SchulsozialarbeiterInnen eine Schulung im Präventionsprojekt „Tom und  Lisa“ an.

Schulungsumfang: 4 Unterrichtsmodulen a 2,5 Std. (geplant an zwei Nachmittagen)

Ziel ist es, dass LehrerInnen und SchulsozialarbeiterInnen innerhalb der Schule „Tom und Lisa“-Workshops selbständig anbieten können. Der Materialienkoffer dafür kann kostenfrei bei der Fachstelle für Suchtprävention in Bad Hersfeld ausgeliehen werden.

Mit dieser Multiplikatorenschulung kann „Tom und Lisa“ direkt in den Schulen verankert werden und es findet weiterhin eine engmaschige Anbindung an die Fachstelle für Suchtprävention im Rahmen von Reflexionsgesprächen statt.

Über Anmeldungen würden wir uns freuen.

„Klarsichtkoffer-Parcours“

Zielgruppe: 8. – 10. Klasse
Mitmachparcours auf der Grundlage von Stationenarbeit zu den Themen Alkohol und Rauchen

„Netbag“

Zielgruppe: 7. – 10. Klasse
Medienkompetenzförderung

„Handy und PC: Look Up“

Zielgruppe: ab 6. Klasse
Medienkompetenzförderung

„Hilfe, ich bin alleine – Mobbing und dann ?!?“

Zielgruppe: 6./7. - 13. Klasse
Workshop zum Thema Cybermobbing

„Rauf vom Sofa, rein in den Wald“

Zielgruppe: 5. – 13. Klasse
Erlebnispädagogik zur Förderung sozialer Kompetenzen

„Hans im Glück“

Zielgruppe: 7. – 10. Klasse
Unterrichtseinheit zur Prävention von Glücksspielsucht der Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V.

Glücksspiele können Spaß machen - aber sie können auch zu einer Sucht führen.
Ob es beim Spaß bleibt, oder ob daraus bitterer Ernst wird, hängt vor allem von einem selber ab.
Aus diesem Grund sind Informationen wichtig, um die möglichen "Nebenwirkungen" zu kennen und
darauf reagieren zu können.

Anhand der fiktiven Geschichte von Hans und seiner Freundin Lisa erfahren die Schülerinnen
und Schüler, wie schnell der Traum vom Glück platzen kann.

Die Schülerinnen und Schüler werden aktiv in die Geschichte einbezogen und dürfen per
eigener Entscheidung den Ausgang der Geschichte bestimmen.

 

„Hier spielt das Leben“

Zielgruppe: 10. – 13. Klasse
Workshop zum Thema Glücksspielsucht-Prävention


Sekundarstufe 2

„Hilfe, ich bin alleine – Mobbing und dann ?!?“

Zielgruppe: 6./7. - 13. Klasse
Workshop zum Thema Cybermobbing

„Rauf vom Sofa, rein in den Wald“

Zielgruppe: 5. – 13. Klasse
Erlebnispädagogik zur Förderung sozialer Kompetenzen

„Nur kein Stress – entspannter in die Prüfung / ins Abi“

Zielgruppe: 9. – 13. Klasse

Diese Seminareinheit (Dauer: 2,5 – 3 Stunden) der Diplom Oecotrophologin Alexandra Lauer von der Fachstelle für Suchtprävention richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die sich auf diverse Abschlussprüfungen (z.B. Haupt- oder Realschulzweig), das Abitur vorbereiten möchten oder aber auch zur Verbesserung und Förderung des eigenen Lernens. Die Inhalte sind kurzweilig und wechseln zwischen kleineren theoretischen Sequenzen, z.B. über Eustress und Disstress, Stressbewältigung, wertvollen Tipps zu Copingstrategien, Denkblockaden, Lerntypen, Lerntechniken und Lernorganisation, ab. Praktische Einheiten aus den Bereichen Lernplatzgestaltung, Gehirn-Koordinationstraining „Brain-Gym“ und „Life-Kinetik“, Atemübungen, Meditation, Qi Gong und Entspannung lockern den theoretischen Input auf und stellen eine optimale Ergänzung dar.

Das Arbeitsgebiet der Suchtprävention ist vielfältig aufgestellt und beinhaltet auch den Bereich der Gesundheitsförderung. In diesem Zusammenhang ist Gesundheit nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern eine Ressource des täglichen Lebens, mit der es gilt, gut durch eine schwierige Situation, zum Beispiel den „Ernstfall Prüfung“, durchzukommen. Den jungen Leuten soll mit diesem Seminarangebot eine Kompetenz gelehrt werden, mit der sie die bevorstehenden Anforderungen gut meistern und das Lernen frühzeitig  organisieren, ohne dass Stress aufkommt.

„Hier spielt das Leben“

Zielgruppe: 10. – 13. Klasse
Workshop zum Thema Glücksspielsucht-Prävention

 

Ansprechpartnerinnen sind Frau Christina Heimeroth und Frau Alexandra Lauer.

Fachstelle für Suchtprävention

Haus der Diakonie 1
Kaplangasse 1
36251 Bad Hersfeld

Tel.: 06621-61091
Mail: christina.heimeroth@ekkw.de
Mail: alexandra.lauer@ekkw.de

 

Der Träger

Der Zweckverband für Diakonie in den Kirchenkreisen Hersfeld und Rotenburg ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts Er wurde 1980 durch die beiden Kirchenkreise Hersfeld und Rotenburg als regionales Diakonisches Werk gegründet und  ist der Träger der auf der Homepage aufgeführten  Angebote.

Die Vorsitzenden des Zweckverbandes sind:

  • Dekan Dr. Frank Hofmann, Bad Hersfeld
  • Dekanin Gisela Strohriegl, Rotenburg

Geschäftsführer ist Diakoniepfarrer Jens Haupt.

Zur Finanzierung dieser Angebote tragen dankenswerterweise bei:

  • Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck
  • Kirchenkreise Hersfeld und Rotenburg
  • Landkreis Hersfeld-Rotenburg
  • Land Hessen
  • WI Bank
  • Stadt Bad Hersfeld
  • Europäische Union
  • Agentur für Arbeit
  • Rentenversicherungsträger
  • Aktion Mensch
  • ... und viele private Spenderinnen und Spender

Spenden

Allein durch diese Finanzierungsgrundlagen kann das vielfältige Angebot Ihnen allen zur Verfügung stehen. Dennoch sind wir auch auf Spenden angewiesen, z.B. für bestimmte Projekte wie La Sopa – Die Rotenburger Suppenküche, Pro Kids und einzelfallbezogene Hilfen. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Arbeit durch Ihre Spende unterstützen. Wir sind gemeinnützig und können Ihnen eine Spendenbescheinigung ausstellen. Vielen Dank.

Bankverbindung / Spendenkonto
Kirchenkreisamt Hersfeld-Rotenburg

Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg
(BLZ 532 500 00) Konto 1 003 109
IBAN DE96 5325 0000 0001 0031 09
BIC HELADEF1HER

VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg eG
(BLZ 532 900 00) Konto 1 005 871
IBAN DE17 5329 0000 0001 0058 71
BIC GENODE51BHE

Evangelische Bank
(BLZ 520 604 10) Konto 1 900 102
IBAN DE02 5206 0410 0001 9001 02
BIC GENODEF1EK1