Herzlich willkommen

im Internetportal des Diakonischen Werkes Hersfeld-Rotenburg.

Als kirchliche Einrichtung bieten wir Beratung zu Erziehung, Paarkonflikten, bei Suchterkrankungen und anderen Abhängigkeiten, in sozialen Fragen, für MigrantInnen und Flüchtlinge sowie Menschen in akuter Wohnungsnot an. Ergänzend organisieren wir die beiden Tafeln im Landkreis Hersfeld-Rotenburg und sind mit der Bahnhofsmission in Bad Hersfeld für Sie da. Die Jugendhilfestation mit ihrer Tagesgruppe für Kinder von 6-14 Jahre unterstützt Familien und deren Kinder. Schulen und Kindertagesstätten nutzen gern die Präventionsarbeit unseres Beratungs- und Behandlungszentrums. Ambulante Rehabilitation und Substitution sind für Betroffene eine wesentliche Unterstützung für einen lebenswürdigen Alltag.

Qualifizierte, zur Verschwiegenheit verpflichtete, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in allen Bereichen für Sie ansprechbar.

Unsere Angebote richten sich an alle Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen, unabhängig, ob sie einer christlichen Kirche angehören, eine andere Konfession haben oder ohne religiöse Bindung sind.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Kontaktdaten und Informationen zu unserem Diakonischen Werk und seinen vielfältigen Angeboten. Wir laden Sie ein, unsere Angebote für sich zu nutzen und sie anderen zu empfehlen.

Erfolgreicher Abend in der Stadtkirche mit Familienexperten Jan-Uwe Rogge

16.09.2021

Jan Uwe Rogge „Rabeneltern sind die besseren Eltern“

Am 06.09.2021 organisierte das Team der Psychologischen Beratungsstelle einen Vortragsabend mit dem Familienberater und vielfachen Buchautor Jan Uwe Rogge in der Stadtkirche zu Bad Hersfeld. Unter dem Thema des Abends „Rabeneltern sind die besseren Eltern“ fanden insgesamt 92 interessierte Eltern, pädagogische Fachkräfte aus Kindertagesstätten den Weg in die Stadtkirche. Sie haben es sicher nicht bereut. Humorvoll und kurzweilig widmete sich der Autor den alltäglichen (klassischen) Erziehungsthemen. Eine Bücherpräsentation durch die Hoehlsche Buchhandlung vor Ort bot die Gelegenheit zum Stöbern und Kaufen. Mit einer Widmung des Autors konnte man den Besuch gelungen abrunden.  

Allen Unterstützern und Helfern sei herzlich gedankt.


Interkulturelle Woche

14.09.2021

Hier gehts zu den Info's


Bewegte Welt

09.09.2021

Am 01.09.2021 startete das neue Angebot der Jugendhilfestation I „Bewegte Welt“.

Hierbei handelt es sich um ein offenes, kostenfreies Gruppenangebot für Eltern und Alleinerziehende mit ihren Kindern im Alter von 0-3 Jahren. Geleitet werden die wöchentlichen Veranstaltungen von den Mitarbeiterinnen der Jugendhilfestation I Lydia Wentland und Meike Pfau, die außerdem das Angebot „Kaffeeklatsch“ und mehrere PEKiP-Kurse durchführen.

Das Angebot „Bewegte Welt“ findet in Zusammenarbeit mit den „Frühen Hilfen“ im Landkreis Hersfeld-Rotenburg im Rahmen der Aktion „Aufholen nach Corona“ statt und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Eltern und Kindern soll ermöglicht werden, durch Bewegung und gemeinsames Tun positive Erfahrungen zu sammeln. Sie haben Gelegenheit gemeinsam aktiv zu werden, in guten Kontakt miteinander kommen und sich zu persönlichen aktuellen Fragestellungen auszutauschen. Es werden verschiedene wechselnde Spiel- und Bewegungsangebote vorgestellt, so dass für alle anwesenden Alters- und Entwicklungsstufen etwas Passendes dabei ist. Sofern das Wetter es zulässt, findet das Angebot im Freien statt.

Die ersten beiden Termine waren zur Freude der Mitarbeiterinnen sehr gut besucht. Es waren jeweils mehr als zehn Eltern-Kind-Paare anwesend, die interessiert die verschiedenen aufgebauten Spielstationen ausprobierten. Im Garten wurde gemeinsam gesungen, Fingerspiele gemacht, balanciert und vieles mehr. Es entstand schnell ein fröhliches Miteinander in angenehmer Atmosphäre.

Das Angebot findet unter den jeweils geltenden Corona-Bedingungen statt.

Interessierte Eltern und Alleinerziehende sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung zu besuchen; es ist keine Voranmeldung erforderlich.

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INFO-LETTER der Fachstelle für Suchtprävention September 2021

06.09.2021

https://pixabay.com/de/users/cbd-infos-com-13065354/Julia Teichmann

Neues Superfood?

Hanf und CBD in Lebensmitteln

Nicht nur Lebensmittel mit Hanf liegen im Trend. Auch um den Hanfinhaltsstoff Cannabidiol (CBD) entwickelt sich ein regelrechter Hype. Lebensmittel, die Hanf enthalten, sind schon lange auf dem Markt, z.B. Speiseöl Backwaren oder Müsli-Riegel. Doch die Situation hat sich geändert – durch neuartige Hanfprodukte, um die ein regelrechter Hype entstanden ist: sogenannte CBD-Öle.

Die drei Buchstaben „CBD“ stehen für Cannabidiol. Auch das ein spezifischer Inhaltsstoff von Hanf. Er soll entzündungshemmend wirken, Schmerzen lindern und Ängste lösen. So werden auch die überaus teuren Öle oft beworben: Als Hilfe bei Menstruationsbeschwerden, Schlafstörungen oder Depression preisen einige Hersteller ihre Produkte an. Ferner sollen sie Abhilfe bei Gelenkschmerzen (Arthrose), Migräne, Alzheimer, Epilepsie und sogar bei verschiedenen Krebserkrankungen etc. schaffen.

Hierbei handelt es sich um krankheitsbezogene Aussagen, die generell für Lebensmittel nicht verwendet werden dürfen.

In Drogerien, Supermärkten und Onlineshops sind Kapseln, CBD-Öl oder Kaugummis erhältlich. Bei CBD-Öl handelt es sich in der Regel um Extrakte der Gesamtpflanze (inkl. Blüten und Stängel). Diese Extrakte werden dann in gewöhnliche Speiseöle wie Sonnenblumenöl und Olivenöl, aber auch in Hanfsamen-Öl gemischt.

Cannabisöle mit z.B. 5 Prozent CBD sind sehr teuer. Sie werden teilweise in kleinen Fläschchen angeboten, die umgerechnet auf 100 ml rund 300 Euro kosten.

Aber: Diese Produkte können gesundheitlich beeinträchtigende Mengen des psychoaktiven Stoffes Tetrahydrocannabinol (THC) enthalten. Solche hohen, oral aufgenommenen THC-Dosen können u. a. zu Herzrasen, Bindehautreizung, "High-Gefühl" oder Niedergeschlagenheit führen.

CBD – Zulassung umstritten, gesundheitlich riskant

Aus Sicht des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) müssen die Anbieter, bevor sie CBD-haltige Erzeugnisse auf den Markt bringen, entweder einen Antrag auf Zulassung eines Arzneimittels oder einen Antrag auf Zulassung als neuartiges Lebensmittel ("Novel Food") stellen. Das gilt auch für Nahrungsergänzungsmittel. Zulassungen als „Novel Food“ liegen aber bislang nicht vor. Die Produkte dürften also gar nicht verkauft werden.

Zwar hat CBD im Gegensatz zu THC keine berauschende (psychoaktive) Wirkung. Es sind jedoch zahlreiche unerwünschte Effekte bekannt:

  • So kann CBD bei jedem Zehnten Schläfrigkeit und Benommenheit auslösen.
  • Genauso häufig scheint CBD aber auch zum Gegenteil, also zu Schlaflosigkeit, Schlafstörungen und innerer Unruhe zu führen.
  • Zudem sind Fragen zu Dosierung, Sicherheit und Wechselwirkungen noch nicht geklärt.

Die Verbraucherzentralen raten daher von einem Verzehr ab! Besonders sensible Zielgruppen wie Kinder und Jugendliche müssen geschützt werden. Bonbons, Schokolade oder Erfrischungsgetränke enthalten oft fragwürdige Hanf-Zutaten, deren Ursprung unklar ist. Zudem nutzen die Anbieter Abbildungen von Hanfblättern und Begriffe wie "berauschend", "high" oder "Achtung Suchtgefahr!", um gezielt mit dem berauschenden Image zu werben. Das halten wir für eine gefährliche Verharmlosung von Cannabis.

Weitere Informationen bei:    

Alexandra Lauer (alexandra.lauer@ekkw.de)
Christina Heimeroth (christina.heimeroth@ekkw.de)


Stellenangebot der Beratungsstelle für Wohnungslose

30.08.2021

Für die Beratungsstelle für Wohnungslose suchen wir für sofort eine/n

Dipl. Sozialarbeiter/in

Dipl. Sozialpädagoge/in

B.A. Soziale Arbeit

oder  vergleichbare Qualifikation

für eine befristete Anstellung (Elternzeitvertretung) bis 31.12.2021 mit Aussicht auf Verlängerung in Teilzeit bis 19,5 Stunden.

Ihre Aufgaben sind:

  • Beratung im Rahmen des §67 SGB XII von Wohnungslosen und Obdachlosen, bzw. von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen
  • Unterstützung bei Behördengängen
  • Aktive Unterstützung bei der Wohnungssuche
  • Zusammenarbeit in Netzwerken

Wir bieten:

  • Ein interessanter und vielseitiger Arbeitsplatz
  • Vergütung nach TV-L
  • Fortbildung und Supervision

Wir erwarten:

  • Kenntnisse aus dem Bereich SGB II und SGB XII
  • Kenntnisse in Office  (Textverarbeitung, Excel)
  • Hohe psychische Belastbarkeit

Ihre aussagefähige Bewerbung senden Sie bitte bis zum 01.10.2021 per Mail an:

Diakonisches Werk Hersfeld-Rotenburg

Geschäftsführung

Herrn Alexander Ulrich

Kaplangasse 1

36251 Bad Hersfeld

HersfeldRotenburg.Diakonie@ekkw.de


Kreisdiakoniepfarrer Alexander Ulrich ins Amt eingeführt

30.06.2021

Hier geht's zum Artikel

Bericht aus HZ vom 29.06.2021


STÖRUNG DER TELEFONANLAGE

10.06.2021

Aufgrund einer Störung der Telekom, war die Jugendhilfestation I und die Psychologischen Beratungsstelle - Erziehungsberatung - letzte Woche zeitweise nicht erreichbar.


INFO-LETTER der Fachstelle für Suchtprävention Mai 2021

18.05.2021

Corona-Pandemie

Lebensqualität und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hat sich weiter verschlechtert

Ein Jahr nach Beginn der Pandemie leidet fast jedes dritte Kind in Deutschland unter psychischen Auffälligkeiten. Die Sorgen und Ängste, depressive Symptome und psychosomatische Beschwerden haben nochmals zugenommen. Betroffen sind hiervon vor allem Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Verhältnissen oder mit Migrationshintergrund. Dies sind die Ergebnisse der zweiten Befragung aus der COPSY-Studie (Corona und Psyche) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.

Zu den Ergebnissen dieser zweiten Befragung erklärt Prof. Dr. Ulrike Ravens-Sieberer, Leiterin der COPSY-Studie: „Wir brauchen verlässlichere Konzepte, um insbesondere Kinder aus Risikofamilien zu unterstützen und ihre seelische Gesundheit zu stärken. Hier sind auch die Schulen gefragt, regelmäßig Kontakt zu ihren Schülerinnen und Schülern zu halten…“

Hier einige Ergebnisse der Befragung

Im Bereich der Lebensqualität, psychischen und psychosomatischen Auffälligkeiten geben vier von fünf der befragten Kinder und Jugendlichen an, sich durch die Pandemie belastet zu fühlen.

Eine geminderte Lebensqualität geben sieben von zehn Kinder an und jedes dritte Kind leidet unter psychischen Auffälligkeiten. Niedergeschlagenheit oder Kopf- und Bauchschmerzen gehören zu den gezeigten depressiven Symptomen sowie psychosomatischen Beschwerden.

Bedenklich scheint auch der Bereich Gesundheitsverhalten zu sein. Ungesunde Ernährung mit vielen Süßigkeiten ist an der Tagesordnung und doppelt so viele Kinder und Jugendliche machen im Vergleich zur ersten Befragung überhaupt keinen Sport mehr. Für das Wohlbefinden ist dieser jedoch wesentlich.

Der Bereich Schule, Familie, Freunde zeigt, dass viele Kinder und Jugendliche über den vermehrten Streit in der Familie und einem schlechteren Verhältnis zu ihren Freunden leiden. Zudem scheinen Eltern durch die anhaltende Pandemie immer belasteter und leiden häufig selbst unter depressiven Symptomen.

Ich leide unter depressiven Symptomen, was mache ich jetzt?

Vielleicht mal die Seite von www.krisenchat.de besuchen. krisenchat.de wurde im ersten Corona Lockdown in Berlin gegründet. krisenchat.de versteht sich als psychosoziale Ersthilfe für Kinder und Jugendliche, ein Angebot, dass immer verfügbar, kostenlos und wirkungsvoll ist.

Ziel von www.krisenchat.de ist es vor allem Kinder und Jugendliche zu erreichen, die sich bisher keine Hilfe gesucht haben und noch nie mit ihren Ängsten und Problemen an eine Organisation gewandt haben. Das Angebot beinhaltet digitale, professionelle, psychosoziale Beratung per Chat.

Über wichtige Themen wird auf Instagram, TikTok und der Ratgeber-Seite aufgeklärt. Alle wichtigen Themen sollen dazu beitragen, diese bei der Zielgruppe zu entstigmatisieren.

Die Internetseite www.krisenchat.de gibt 7 Kurz-Tipps für die psychische Gesundheit:

#7 Hilfe holen und diese annehmen

#6 Behalte das Ziel vor Augen

#5 Den Blick aufs Positive lenken

#4 Schlafen – es kommt auf das richtige Maß an

#3 Ernähre dich bewusst

#2 Reden hilft

#1 Bewegung

Sie haben Interesse an einer Präventionsberatung oder an einem auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Workshop zum Thema. Die Fachstelle für Suchtprävention bietet Seminare zur Entspannung und das Lernseminar „Entspannter in die Prüfung“ an, die sich u.a. mit Stressbewältigung, Brain Food und Tipps für eine entspannte Prüfung beschäftigen.

 

Bitte melden Sie sich bei:

Alexandra Lauer (alexandra.lauer@ekkw.de)

Christina Heimeroth (christina.heimeroth@ekkw.de)

Bildquelle Pixabay


Pfr. Ulrich neuer Geschäftsführer des Regionalen diakonischen Werkes

28.04.2021

Bitte hier klicken

Artikel aus HZ vom 27.04.2021


Freie Plätze für PEKIP

17.03.2021

Aktuell bietet die Diakonie noch Plätze für Online-Kurse des Prager Eltern-Kind-Programms (Pekip) an. Die Kurse sind geeignet für Kinder, die ab August 2020 geboren wurden.

Infos und Anmeldung unter:

Jugendhilfestation I
Kirchplatz 6
36251 Bad Hersfeld
Tel. 06621 - 1623
jhs1.diakonie.hefrof@ekkw.de


 

Der Träger

Das Diakonische Werk Hersfeld-Rotenburg ist als Einrichtung des Kirchenkreises eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Es wurde 1980 von dem ehemaligen Kirchenkreisen  Hersfeld und Rotenburg gegründet und ist Träger der auf der Homepage aufgeführten Angebote.

Geschäftsführer ist Pfr. Alexander Ulrich.

Der Vorsitzende des geschäftsführenden Ausschusses ist kommissarisch Dekan Frank Hofmann.

Zur Finanzierung dieser Angebote tragen dankenswerterweise bei:

  • Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck
  • Kirchenkreis Hersfeld-Rotenburg
  • Landkreis Hersfeld-Rotenburg
  • Land Hessen
  • WI Bank
  • Stadt Bad Hersfeld
  • Europäische Union
  • Agentur für Arbeit
  • Rentenversicherungsträger
  • Aktion Mensch
  • ... und viele private Spenderinnen und Spender

Spenden

Allein durch diese Finanzierungsgrundlagen kann das vielfältige Angebot Ihnen allen zur Verfügung stehen. Dennoch sind wir auch auf Spenden angewiesen, z.B. für bestimmte Projekte wie La Sopa – Die Rotenburger Suppenküche, Pro Kids und einzelfallbezogene Hilfen. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Arbeit durch Ihre Spende unterstützen. Wir sind gemeinnützig und können Ihnen eine Spendenbescheinigung ausstellen. Vielen Dank.

Bankverbindung / Spendenkonto
Kirchenkreisamt Hersfeld-Rotenburg

Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg
(BLZ 532 500 00) Konto 1 003 109
IBAN DE96 5325 0000 0001 0031 09
BIC HELADEF1HER

VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg eG
(BLZ 532 900 00) Konto 1 005 871
IBAN DE17 5329 0000 0001 0058 71
BIC GENODE51BHE

Evangelische Bank
(BLZ 520 604 10) Konto 1 900 102
IBAN DE02 5206 0410 0001 9001 02
BIC GENODEF1EK1