Herzlich willkommen

im Internetportal des Diakonischen Werkes Hersfeld-Rotenburg.

Als kirchliche Einrichtung bieten wir Beratung zu Erziehung, Paarkonflikten, bei Suchterkrankungen und anderen Abhängigkeiten, in sozialen Fragen, für MigrantInnen und Flüchtlinge sowie Menschen in akuter Wohnungsnot an. Ergänzend organisieren wir die beiden Tafeln im Landkreis Hersfeld-Rotenburg und sind mit der Bahnhofsmission in Bad Hersfeld für Sie da. Die Jugendhilfestation mit ihrer Tagesgruppe für Kinder von 6-14 Jahre unterstützt Familien und deren Kinder. Schulen und Kindertagesstätten nutzen gern die Präventionsarbeit unseres Beratungs- und Behandlungszentrums. Ambulante Rehabilitation und Substitution sind für Betroffene eine wesentliche Unterstützung für einen lebenswürdigen Alltag.

Qualifizierte, zur Verschwiegenheit verpflichtete, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in allen Bereichen für Sie ansprechbar.

Unsere Angebote richten sich an alle Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen, unabhängig, ob sie einer christlichen Kirche angehören, eine andere Konfession haben oder ohne religiöse Bindung sind.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Kontaktdaten und Informationen zu unserem Diakonischen Werk und seinen vielfältigen Angeboten. Wir laden Sie ein, unsere Angebote für sich zu nutzen und sie anderen zu empfehlen.

INFO-LETTER der Fachstelle für Suchtprävention August 2020

06.08.2020

Besondere Zeiten erfordern starke Eltern

Die aktuelle Situation ist und bleibt herausfordernd: besonders für Eltern.

Doch auch in dieser schwierigen Situation ist es wichtig Vorbild zu sein – auch was den eigenen Konsum von z.B. Alkohol angeht.

 

Corona, Kinder & Alkohol – Was Eltern jetzt beachten sollten

Corona, das verbinden viele Menschen mit Unsicherheit und existenziellen Ängsten: geschlossene Kitas, Homeschooling, Kurzarbeit, Wegfall von Einkommen und Sorge um Gesundheit.

Gerade in diesen für alle Beteiligten unsicheren und herausfordernden Zeiten brauchen Kinder und Jugendliche Unterstützung von Eltern, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dabei spielt auch Ihr Umgang mit Alkohol eine wichtige Rolle.

Seien Sie Vorbild in puncto Alkohol

Auch, wenn Sie sich aktuell in einer besonderen Drucksituation befinden, ist es wichtig, einen klaren Kopf zu bewahren.

  • Alkohol kann Stresssymptome nicht lösen, sondern sie eher noch verstärken, deshalb sollten sie für den Stressabbau oder die Entspannung, sowie für Problembewältigung keinen Alkohol trinken
  • Falls Sie dennoch Alkohol trinken, nehmen Sie Ihre Vorbildfunktion jetzt besonders ernst, achten Sie darauf, dass es bei kleinen Mengen und nur in bestimmten Situationen wie beim Abendessen bleibt 
  • Nicht nur während Corona gilt: Kinder und Jugendliche in Ihrem Haushalt sollten keinen Zugang zu alkoholischen Getränken haben. So kann kritischen Situationen vorgebeugt werden.
  • Überdenken Sie ihr Kaufverhalten: kaufen Sie keine alkoholischen Getränke ein. Als Vorbild prägen Sie die Einstellung Ihrer Kinder zum Alkoholkonsum.
  • Kommunikation ist in dieser besonderen Zeit wichtig, erklären, warum insbesondere riskanter Alkoholkonsum in Zeiten von Corona problematisch ist: thematisieren Sie z.B., wie das Sinken der Hemmschwelle im alkoholisierten Zustand zur Vernachlässigung von etwa Abstands- und Quarantäneregelungen und so zu einer Infektion bzw. einer weiteren Verbreitung des Virus führen kann.
  • Alkohol ist kein Problemlöser und hilft nachweislich auch nicht gegen das Corona-Virus. Hier heißt es, die eigenen Kinder zu sensibilisieren.

Was können Sie für sich tun?

Jetzt gilt es, sich in den eigenen vier Wänden wohlzufühlen und sich die Zeit dort so angenehm wie möglich zu gestalten.

  • Für Paare und Familien kann das Gebot, zu Hause zu bleiben, sogar eine Chance sein – endlich haben Sie die Gelegenheit, wieder mehr Zeit miteinander zu verbringen. Niemand muss mehr von einem Termin zum anderen hetzen. Es ist Ruhe für lange Gespräche, lustige Spieleabende, gemeinsames Kochen.
  • Doch wer mal Zeit für sich braucht, sollte sich auch ohne große Erklärungen zurückziehen dürfen.
  • Suchen Sie sich „Ruhe-Inseln“ z.B. beim Entspannen, Meditieren oder einfach Nichts-Tun.
  • Wenn nicht körperlich, so kann man sich doch auch virtuell nah sein. Holen Sie sich Ihre Freunde und Familie als Videobild ins Wohnzimmer. Ein Kaffeeklatsch oder ein gemeinsames Abendessen per Video-Chat kann durchaus Spaß machen.
  • Auch frische Luft hilft gegen Trübsal blasen. Radtouren, Spaziergänge, Joggen, Nordic Walking – natürlich mit genügend Abstand zu anderen – verschaffen zwischendurch ein paar Glückshormone.
  • Falls Sie trotzdem die Lust überkommt, etwas Alkoholisches zu trinken, versuchen Sie, mit unseren Tipps, Ihr Verlangen zu überlisten.

Brauchen Sie Hilfe?

https://www.kenn-dein-limit.de/selbst-tests/alkohol-selbst-test/

Sollten Sie sich mit der aktuellen Situation überfordert fühlen und z.B. feststellen, dass Sie Ihr Trinkverhalten nicht so unter Kontrolle haben, wie Sie möchten, zögern Sie nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wenden Sie sich in diesem Fall vertraulich z.B. an eine Suchtberatungsstelle oder an eine Selbsthilfegruppe.

Auch die Fachstelle für Suchtprävention steht Ihnen mit Rat, Hilfe und Informationen zur Seite.

Bitte melden Sie sich bei:

Alexandra Lauer (alexandra.lauer@ekkw.de)

Christina Heimeroth (christina.heimeroth@ekkw.de)


Hersfelder Zeitung 21.07.2020

22.07.2020

Hier geht´s zum Artikel "Hersfelder_Zeitung_21072020_II.jpg"


Hersfelder Zeitung vom 21.07.2020

22.07.2020

Hier geht´s zum Artikel Hersfelder_Zeitung_21072020_I.jpg


INFO-LETTER der Fachstelle für Suchtprävention Juli 2020

07.07.2020

Die blu:app: Der „Coach“ für die Hosentasche von blu:prevent

Gewalt in der Familie?

Stress in der Schule?

Immer wieder Mobbing?

Tipps für die nächste Party?

Fragen zur Porno-Sucht, Drogen, Shisha, Alkohol, Zocken, ….?

Alles bietet die neu überarbeitete Blu:App!

Digitaler Begleiter für Jugendliche

In Deutschland wachsen über 2,65 Mio. Kinder in suchtbelasteten Familien auf. Mehr als 600.000 junge Menschen gelten als medienabhängig. Besonders heranwachsende Kinder und Jugendliche sind gefährdet, sich in Medienwelten oder im Konsum von z. B. Alkohol oder Cannabis zu verlieren. Die aktuelle Corona-Krise verstärkt die Suchtgefahren: Laut aktuellen Berichten stieg der Verkauf von legalen Drogen für den Heimkonsum im März bei Zigaretten um 47 % oder Bier um 36 %. (Quelle: App „Bring!“) Alarmierende Zahlen. Aber auch jenseits von Corona suchen junge Menschen in der Mediennutzung und in Substanzen ein Gegenmittel für soziale Isolation, Angst, Stress und Langeweile.

Mit der blu:app sollen die Chancen der Digitalisierung genutzt werden, um milieu- und ortsübergreifend Brücken zu Beratung und präventiven Angeboten vor Ort – also ins Hilfesystem – zu bauen – auch die Fachstelle für Suchtprävention des Landkreises Hersfeld-Rotenburg ist hier zu finden.

Die blu:app ist für Jugendliche da, wenn sie Begleitung brauchen. Dialoggruppenorientiert und frei von zeitlichen, räumlichen und sprachlichen Hindernissen. Die User können nach eigenen Bedürfnissen und Interessen durch elf verschiedene Themenbereiche der blu:app „surfen“. Mit Modulen der Selbsterfahrung, Information und Unterhaltung in Kombination mit einem digitalen Begleiter (Chatbot) bietet die blu:app eine innovative Möglichkeit zeitgemäßer Suchtprävention. Ziele: Hilfe in Akutsituation, Förderung der Eigenverantwortung und das Schaffen von Anreizen, welche junge Menschen motivieren, sich aktiv und konstruktiv mit dem Thema „Sucht“ auseinanderzusetzen.

Schule (Leistungsdruck, Prüfungsangst), Mobbing, Party, Smartphone, Gaming, Family (Stress zu Hause). Jeder Themenbereich bietet folgende Tools: Clips, „5 Steps for help“ (praktische Tipps), WIKI (FAQ-Bereich), den anonymen Chat und den Beratungsstellenfinder + Hotlines. Weitere Features sind der Konsumcheck und „CALC“, der Alkoholrechner. Die blu:app akzeptiert die Jugendlichen in ihren Bedürfnissen, regt zum Nachdenken an, zeigt aber auch Grenzen und Limits, checkt Werte und überprüft Einstellungen. Somit können gemeinsam Gefahren minimiert und Verantwortung gestärkt werden.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, ist Schirmherrin, unterstützt das Projekt und sagt: „Gerade jetzt brauchen Menschen, die suchtgefährdet sind, jede Hilfe, die sie bekommen können. Corona treibt viele in die Isolation, das tut niemandem auf Dauer gut und suchtgefährdeten Personen erst recht nicht. Es ist elementar wichtig, dass digitale Hilfsangebote auch in der Suchthilfe ausgebaut werden. Ich wünsche mir, dass die blu:app des Blauen Kreuzes gut angenommen wird und Menschen so überall und zu jeder Tages- und Nachtzeit die Unterstützung bekommen, die sie so dringend brauchen!“

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Weitere Informationen und Angebote erhalten Sie bei der Fachstelle für Suchtprävention, melden Sie sich bitte bei: Alexandra Lauer alexandra.lauer@ekkw.deChristina Heimeroth christina.heimeroth@ekkw.de


Spielekisten gegen Langeweile in den Sommerferien

22.06.2020

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INFO-LETTER der Fachstelle für Suchtprävention Juni 2020

17.06.2020

Information zur Shisha aus der Fachstelle für Suchtprävention

„Wenn's nach Obst schmecken soll, dann iss einen Apfel"

Unter vielen Jugendlichen gilt die Shisha als vermeintlich gesündere Variante des Rauchens. Die gesundheitlichen Folgen werden oft unterschätzt, dabei ist die Schadstoffbelastung höher als beim Konsum von Zigaretten. Die Attraktivität von Wasserpfeifen, sogenannten Shishas, ist unter Jugendlichen hoch und das Gerücht von der gesünderen Alternative des Rauchens hält sich hartnäckig. Tatsächlich wird bei der Shisha oft mehr von dem Suchtstoff Nikotin aufgenommen als bei einer einzelnen Zigarette. Ging erfreulicherweise der Anteil rauchender Jugendlicher in den letzten Jahren zurück, so steigt der Konsum von Wasserpfeifen unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen stetig an. Laut Deutschem Krebsforschungszentrum aus dem Jahr 2018 hat knapp ein Drittel der Kinder und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren schon einmal Wasserpfeife geraucht, Tendenz steigend.

Rauchen – nervige Sucht oder herrlicher Duft ? Mach den „Tabak - Talk“

Für einen kurzen Einstieg in das Thema kannst Du beim „Tabak - Talk“ zu 20 Statements, in denen – wie in einem Quiz – kurze Alltagssituationen skizziert werden, Stellung beziehen und aus verschiedenen Antwortmöglichkeiten auswählen. Du bekommst zum Teil direkte Antworten und Hinweise, so dass sich ein kleiner, unterhaltsamer „Tabak - Talk“ entwickelt.

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Aufklärungsarbeit gegen das Gerücht vom harmlosen Wasserdampf

Dass vielen Jugendlichen die gesundheitlichen Risiken ihrer Freizeitbeschäftigung nicht bewusst sind, lässt sich ihren Aussagen aus Suchtpräventions-Workshops in Schulen nach erahnen: „Im Sommer gehen wir immer raus und rauchen da. Ist so ein Gemeinschaftsding." oder „Zigaretten kann ich nicht rauchen. Die kratzen immer so im Hals. Shisha ist da total angenehm.“ Viele Gerüchte, wie die Vorstellung von einer Reinigung des Rauchs durch das Wasser, halten sich hartnäckig und werden von unzähligen Geschmacksrichtungen von Apfel über Gurke bis Melone und einem als „erfrischend“ beworbenem Geschmack verstärkt. Da es wichtig ist Aufklärungsarbeit zu leisten und mit dem trügerischen Bild des Shisha-Rauchens als eine entspannte Freizeitaktivität aufzuräumen, bietet die Fachstelle für Suchtprävention vielfältiges Informationsmaterial zum Thema und einen interaktiven Workshop an.

Sie haben Interesse an einem Workshop oder Informationsmaterial?

Dann melden Sie sich bitte bei:

Alexandra Lauer alexandra.lauer@ekkw.de

Christina Heimeroth christina.heimeroth@ekkw.de


Unterstützung für die Tafel von den Malsfelder Werkstätten

09.06.2020

Die Malsfelder Werkstätten unterstützen die Tafel zur Zeit mit Eiern, die sonst an das Kloster Haydau im Tagungsbetrieb gehen.

Wieder Spende für die Tafel - 50 Haushalte versorgt

09.06.2020

Aus HNA vom 15.05.2020

Jetzt mehr erfahren


Weltnichtrauchertag 2020

09.06.2020

Pressemitteilung der Fachstelle für Suchtprävention HEF-ROF: Datum der Veröffentlichung 29. Mai 2020

 

WELTNICHTRAUCHERTAG 2020: KINDER UND JUGENDLICHE WERDEN DURCH TABAKWERBUNG BEEINFLUSST

Anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai 2020 weißt die Hessische Landesstelle für Suchtfragen darauf hin, dass Tabakwerbung die Hemmschwelle für Jugendliche senkt, mit dem Rauchen zu beginnen und schließt sich dem Motto der Deutschen Krebshilfe und dem Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V. an: KILL YOURSELF STARTER KIT. LASS DICH NICHT MANIPULIEREN.

Tabakwerbung, Werbung für E-Zigaretten und Tabakerhitzer soll nicht nur aktuelle Raucher*innen davon abhalten, mit dem Rauchen aufzuhören, sondern auch junge Menschen dazu anregen, mit dem Rauchen oder Dampfen anzufangen. Studien zeigen, dass 75 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen diese Werbung wahrnehmen, vor allem auf Plakatwänden. Wer viel mit Zigarettenwerbung konfrontiert war, hatte doppelt so oft schon einmal geraucht und sogar dreimal so oft im letzten Monat als diejenigen mit weniger Werbekontakt. Darüber hinaus signalisiert Tabakwerbung das Rauchen und Dampfen die Lebensqualität erhöhe und irgendwie cool sei.

Tabakprodukte sind keine Lifestyle Produkte. Jedes Jahr sterben in Deutschland über 120.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Dazu zählen insbesondere zahlreiche Krebsarten sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes. Weltweit fallen dem Rauchen jährlich über 7 Millionen Menschen zum Opfer.

„Nicht nur das Corona-Virus ist eine Gefahr, Rauchen, Dampfen und nikotinfreies Dampfen schadet der Gesundheit, sagt Alexandra Lauer, Mitarbeiterin der Fachstelle für Suchtprävention des Diakonischen Werkes Hersfeld-Rotenburg. „Die Mehrheit der Raucher*innen greift vor dem 18. Lebensjahr zur ersten Zigarette. Je früher junge Menschen damit anfangen, desto schwerer kommen sie davon los. Die Tabakindustrie hat in Deutschland noch zu viel Handlungsspielraum um ihre Produkte gezielt zu platzieren und zu bewerben.“

Forderungen zum Weltnichtrauchertag 2020

Obwohl die gesundheitlichen Auswirkungen des Rauchens und Dampfens hinreichend bekannt sind, wurde erst Ende 2019 im Bundestag ein Eckpunktepapier verabschiedet, das ein mehrstufiges Tabakwerbeverbot ab 2021 vorsieht. Aus Sicht von Christina Heimeroth (Mitarbeiterin der Fachstelle für Suchtprävention) reicht das nicht, um die Bevölkerung – insbesondere Jugendliche – vor den Manipulationen durch die Industrie zu schützen. Weitere wirksame regulatorische Maßnahmen sind notwendig. Hierzu gehören vor allem:

  • Keine Ausnahmeregelungen beim Tabakwerbeverbot
  • Deutliche und spürbare Steuererhöhungen für Tabakprodukte, eine höhere Besteuerung von Tabakerhitzern und die Einführung einer Besteuerung von E-Zigaretten
  • Vertriebsmöglichkeiten von Tabakwaren einschränken
  • Verbot von Promotion und Sponsoring für Tabakprodukte, Tabakerhitzer und E-Zigaretten
  • Kostenerstattung für wissenschaftlich gesicherte Methoden der Tabakentwöhnung durch die Krankenkassen

 

Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR): Kill yourself starter kit.lass dich nichtmanipulieren

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Pressemitteilung der Fachstelle für Suchtprävention HEF-ROF: Datum der Veröffentlichung 29. Mai 2020

Aktiv werden

Jede und Jeder kann selbst dazu beitragen, auf die Gefahren des Rauchens und Dampfens aufmerksam zu machen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich zum Weltnichtrauchertag und darüber hinaus zu engagieren:

  • Im häuslichen Umfeld sowie im Auto für eine rauch- und dampffreie Umgebung sorgen.
  • In der Schule Projekte und Projekttage vorschlagen, um die Manipulationen der Tabak- und Nikotinindustrie und die Schädlichkeit des Rauchens und Dampfens deutlich zu machen.
  • An der Arbeitsstätte für einen strikten Nichtraucherschutz eintreten, der auch E-Zigaretten und Tabakerhitzer einschließt.
  • In Firmen, Unternehmen, Behörden etc. Informationsstände und -veranstaltungen zur Tabak- und Nikotinprävention anbieten.
  • Landtags- und Bundestagsabgeordneten auffordern, sich für eine konsequente Tabak- und Nikotinprävention in Deutschland einzusetzen.
  • Über soziale Netzwerke für ein rauch- und dampffreies Leben werben und auf die Manipulationen der Tabak- und Nikotinindustrie aufmerksam machen.

Die Weltgesundheitsorganisation fordert zum diesjährigen Weltnichtrauchertag Influencer*innen auf – ob in der Popkultur, in den sozialen Medien, zu Hause oder im Klassenzimmer – Jugendliche anzusprechen und mit ihnen in Kontakt zu treten, um die manipulativen Taktiken der Branche zur Schaffung einer neuen Generation von Tabak-/Nikotinkonsument*innen aufzudecken. Das Ziel ist es, Jugendliche zu befähigen, den Versprechen der Industrie und der Verwendung ihrer Produkte zu widerstehen, indem ihre Marketingstrategien entlarvt werden.

Kritische Haltung fördern – Angebote der Fachstelle für Suchtprävention im Landkreis HEF-ROF

Um das eigene Genuss- und Konsumverhalten gesundheitsfördernd zu gestalten und eine kritische Haltung zu fördern, brauchen Kinder und junge Erwachsene Entscheidungsgrundlagen und -hilfen.

Vor Ort im Landkreis Hersfeld-Rotenburg bieten die beiden Mitarbeiterinnen der Fachstelle für Suchtprävention, Alexandra Lauer und Christina Heimeroth, regelmäßig Schulworkshops in Kooperation mit den Gesamtschulen zum Thema: Tabak, Rauchen, Dampfen, E-produkte für Schüler*innen der 7. Klassen an.

Weiterhin arbeitet die Fachstelle mit dem „Klar-Sicht-Koffer“. Er vermittelt Kindern und Jugendlichen ab dem Alter von zwölf Jahren (Klassenstufe 7/8) Wissen zu allen relevanten Aspekten rund um den Alkohol- und Tabakkonsum – altersgerecht und verständlich. Die Fachstelle für Suchtprävention stellt ihren „Klar-Sicht-Koffer“ gerne Schulen für die Suchtpräventionsarbeit zur Verfügung. Für diese Arbeit können Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter von den Mitarbeiterinnen der Fachstelle für den Praxiseinsatz ausgebildet werden.

Klar-Sicht-Koffer

Weiterhin können Schulen eigenständig an dem jährlich stattfindenden Wettbewerb für rauchfreie Schulklassen „Be Smart – Don’t start“ teilnehmen. „Be Smart – Don’t Start“ ist ein Klassenwettbewerb zur Prävention des Rauchens. Das Programm wird bereits seit über 20 Jahren erfolgreich an Schulen durchgeführt und bestärkt Schülerinnen und Schüler Klassenstufen 6 bis 8. in einem Leben ohne Rauchen (Infos dazu unter www.besmart.info).

Die Fachstelle für Suchtprävention des Diakonischen Werkes Hersfeld-Rotenburg

ist erreichbar unter der Telefonnummer 06621 - 61091 oder per E-Mail praevention.diakonie.hefrof@ekkw.de

Kaplangasse 1, 36251 Bad Hersfeld


Tafel such nach jüngeren Fahrern

12.05.2020

Die Bebra-Rotenburger Tafel sucht, angesichts diverser die Arbeit der Tafeln einschränkender Corona-Schutzmaßnahmen, weitere ehrenamtliche Helfer. Insbesondere werden jüngere Fahrer gesucht, die einen 3,5-Tonner fahren, aber auch beladen können. Gerade diese Tätigkeit war bislang vor allem von älteren Ehrenamtlichen wahrgenommen worden, die jetzt nicht mehr eingesetzt werden können, da sie der Risikogruppe der "Über-60-Jährigen" angehören.

Informationen erteilen Tafel-Leiterin Dagmar George unter 06622-3548, tafel.bebra@ekkw.de oder Gundula Pohl vom Diakonischen Werk Hersfeld-Rotenburg unter 06621-72055.


 

Der Träger

Das Diakonische Werk Hersfeld-Rotenburg ist als Einrichtung des Kirchenkreises eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Es wurde 1980 von den ehemaligen Kirchenkreisen Hersfeld und Rotenburg gegründet und ist Träger der auf der Homepage aufgeführten Angebote.    

Die Vorsitzenden des Zweckverbandes sind:

  • Dekan Dr. Frank Hofmann, Bad Hersfeld
  • Dekanin Gisela Strohriegl, Rotenburg

Geschäftsführer ist Diakoniepfarrer Jens Haupt.

Zur Finanzierung dieser Angebote tragen dankenswerterweise bei:

  • Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck
  • Kirchenkreise Hersfeld und Rotenburg
  • Landkreis Hersfeld-Rotenburg
  • Land Hessen
  • WI Bank
  • Stadt Bad Hersfeld
  • Europäische Union
  • Agentur für Arbeit
  • Rentenversicherungsträger
  • Aktion Mensch
  • ... und viele private Spenderinnen und Spender

Spenden

Allein durch diese Finanzierungsgrundlagen kann das vielfältige Angebot Ihnen allen zur Verfügung stehen. Dennoch sind wir auch auf Spenden angewiesen, z.B. für bestimmte Projekte wie La Sopa – Die Rotenburger Suppenküche, Pro Kids und einzelfallbezogene Hilfen. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Arbeit durch Ihre Spende unterstützen. Wir sind gemeinnützig und können Ihnen eine Spendenbescheinigung ausstellen. Vielen Dank.

Bankverbindung / Spendenkonto
Kirchenkreisamt Hersfeld-Rotenburg

Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg
(BLZ 532 500 00) Konto 1 003 109
IBAN DE96 5325 0000 0001 0031 09
BIC HELADEF1HER

VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg eG
(BLZ 532 900 00) Konto 1 005 871
IBAN DE17 5329 0000 0001 0058 71
BIC GENODE51BHE

Evangelische Bank
(BLZ 520 604 10) Konto 1 900 102
IBAN DE02 5206 0410 0001 9001 02
BIC GENODEF1EK1