Herzlich willkommen

im Internetportal des Diakonischen Werkes Hersfeld-Rotenburg.

Als kirchliche Einrichtung bieten wir Beratung zu Erziehung, Paarkonflikten, bei Suchterkrankungen und anderen Abhängigkeiten, in sozialen Fragen, für MigrantInnen und Flüchtlinge sowie Menschen in akuter Wohnungsnot an. Ergänzend organisieren wir die beiden Tafeln im Landkreis Hersfeld-Rotenburg und sind mit der Bahnhofsmission in Bad Hersfeld für Sie da. Die Jugendhilfestation mit ihrer Tagesgruppe für Kinder von 6-14 Jahre unterstützt Familien und deren Kinder. Schulen und Kindertagesstätten nutzen gern die Präventionsarbeit unseres Beratungs- und Behandlungszentrums. Ambulante Rehabilitation und Substitution sind für Betroffene eine wesentliche Unterstützung für einen lebenswürdigen Alltag.

Qualifizierte, zur Verschwiegenheit verpflichtete, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in allen Bereichen für Sie ansprechbar.

Unsere Angebote richten sich an alle Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen, unabhängig, ob sie einer christlichen Kirche angehören, eine andere Konfession haben oder ohne religiöse Bindung sind.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Kontaktdaten und Informationen zu unserem Diakonischen Werk und seinen vielfältigen Angeboten. Wir laden Sie ein, unsere Angebote für sich zu nutzen und sie anderen zu empfehlen.

Online-Schulung "Du bist ja süchtig!" am 08.12.2020

23.11.2020

Nach einem erfolgreichen „Pilot“ am 29. September mit dem Thema „Homeschooling, wie kann ich mein Kind unterstützen“, setzt „Netw@ys“ das Angebot mit weiteren Themen fort. Zukünftig wird es an jedem zweiten Dienstag im Monat ein kostenfreies, themenspezifischen Angebot geben.

Als nächstes Thema wird am 8. Dezember um 19 Uhr angeboten:

„Du bist ja süchtig!?“

Den ganzen Tag am Smartphone, oder ein Computer als Lebensinhalt - ist das noch gesund? Mit dem Begriff „Sucht“ sind Erwachsene gerne vorschnell unterwegs, vor allem wenn es um Kinder und Jugendliche und ihren Medienkonsum geht.

Studien bestätigen: Kinder und Jugendliche verbringen immer mehr Zeit vor dem Bildschirm. Doch ist das gut oder schlecht? Warum kommen sie davon einfach nicht los? Und ist das dann gleich mit einer Sucht gleichzusetzen? Fragen, die sich viele Eltern stellen und die den Medienkonsum ihrer Kinder mit Sorge betrachten.

In einer Online-Schulung, erläutert die Fachstelle für Suchtprävention und die Mitglieder von „Netw@ys“ am 8. Dezember ab 19 Uhr den Eltern (und ihren Kindern) das Thema „Sucht“ in Bezug auf die Medien. Die Teilnahme an dem Meeting ist kostenfrei. Eine Vorab-Anmeldung ist allerdings unbedingt bis zum 4. Dezember erforderlich. Per Mail unter netways@hef-rof.de oder per Telefon unter 06623-8178000 (Medienzentrum Hersfeld-Rotenburg) werden Anmeldungen unter Angabe von Namen und Mailadresse entgegengenommen.

Vor der Veranstaltung erfolgt eine Rückmeldung mit der Zusendung eines Teilnahmelinks.

Haben Sie weitere Fragen – dann melden Sie sich gerne bei der

Fachstelle für Suchtprävention
Telefon: 06621 – 61091
christina.heimeroth@ekkw.de

Weitere Themenabende sind bereits in Planungen.


INFO-LETTER der Fachstelle für Suchtprävention November 2020

10.11.2020


„Mach Dich schlau!     
www.mach-dich-schlau-tips.de

Neue Cannabisprävention für Jugendliche der BZgA – Bundesdrogenbeauftrage und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wollen mit digitalen Angeboten zu den Risiken von Cannabiskonsum sensibilisieren.

Die am häufigsten konsumierte illegale Droge, sowohl unter Jugendlichen als auch unter jungen Erwachsenen ist Cannabis - und die Konsumzahlen steigen stetig an.

Dem wollen die Bundesdrogenbeauftragte (Daniela Ludwig) und die BZgA digitale Informationsangebote entgegensetzen – ganz nach dem Motto „Mach Dich schlau!“, so der Titel der neuen Social – Media - Kampagne.

„Die Kids werden nicht mit langweiligen, trockenen Phrasen konfrontiert, sondern über die sozialen Medien – YouTube, Instagram und Co. – erreicht. Hinzu kommen noch umfangreiche Materialien für Lehrer, Eltern und alle, die Kinder und Jugendliche darin bestärken möchten, erst gar nicht mit dem Kiffen anzufangen“, sagt Daniela Ludwig, Drogenbeauftragte der Bundesregierung.

Mit der Social – Media - Kampagne „Mach Dich schlau“ der Agentur BUZZ MEDIEN aus Berlin wird das prämierte Konzept eines Kreativwettbewerbs umgesetzt, den die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gemeinsam mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung im Frühjahr 2020 durchgeführt hat.

„Je früher, je häufiger und je intensiver Cannabis konsumiert wird, desto höher ist das Risiko langfristiger gesundheitlicher Folgen wie beispielsweise Depressionen, Psychosen, kognitiver Defizite sowie Suchtgefährdung. Neue Studienergebnisse zeigen, dass sich junge Menschen über diese gesundheitlichen Gefahren auch selbst Gedanken machen. Deshalb sind Angebote der Cannabisprävention speziell für Jugendliche wichtig: in ihrer Lebenswelt, der Schule, und über digitale Kanäle. Wir weiten unsere Präventionsangebote aus, um bereits den Einstieg in den Konsum von Cannabis zu verhindern. Zentrales Ziel der neuen Angebote ist es, junge Menschen frühzeitig über die Wirkweisen und Risiken von Cannabis zu informieren“, so Prof. Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Hintergrund:

Bundesweit haben 10,4 Prozent der 12- bis 17-Jährigen schon einmal Cannabis konsumiert, dies belegen aktuelle Daten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Bei den 18- bis 25-Jährigen sind es bereits 46,4 Prozent. Klinische Studien zeigen, dass der Konsum von Cannabis mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden ist. Grund genug, um die Anstrengungen in der Prävention auf Bundesebene zu verstärken.

Hier die Angebote der BZgA:

www.cannabispraevention.de          www.mach-dich-schlau-tips.de

www.drugcom.de                              www.quit-the-shit.net/qts/

www.youtube.com/channel/UC3HKTiEt5MebQKd0wxx4o1Q        twitter.com/drugcom_de

Folgende Printmedien können kostenfrei bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bestellt werden:
„Cannabis – Materialien für die Suchtprävention in den Klassen 8–12″
„Schule und Cannabis. Regeln, Maßnahmen, Frühintervention“ Leitfaden für Schulen und Lehrkräfte
„Der Cannabiskonsum von Jugendlichen als Herausforderung für die pädagogische Arbeit“

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln
E-Mail: bestellung@bzga.de
Fax: 0221/8992257
www.bzga.de/infomaterialien/

 

Weitere Informationen erhalten Sie auch bei der Fachstelle für Suchtprävention:

Sie haben Interesse an einem Workshop/ Vortrag  

oder unserem VOLLKLAR – Programm für junge Konsumenten von Alkohol & Cannabis


Probleme mit Alkohol?                              
Voll klar, dass es Ärger gibt!            

Probleme wegen Cannabis?                      Vielleicht mal die Perspektive wechseln?

Ein Kursprogramm für Jugendliche und junge Erwachsene, das Dir helfen soll, Deine Probleme in den Griff zu kriegen und „VOLLKLAR“ das Leben zu genießen.


Dann melden Sie sich bitte bei:
Alexandra Lauer (alexandra.lauer@ekkw.de)
Christina Heimeroth (christina.heimeroth@ekkw.de)

Weitere Info-Letter zum kostenlosen Download finden Sie hier:

http://www.diakonie-hef-rof.de/suchtpraevention/fachstelle.html


Aktionstag - Suchtberatung Kommunal wertvoll

04.11.2020

Hier geht's zur Pressemitteilung

Ergänzung zur Presseinformation der HLS vom 04.11.2020

Wir sind ein verlässlicher Partner. – Für die Betroffenen und für den Landkreis.

Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist das Beratungs- und Behandlungszentrum für Abhängigkeitserkrankungen (bbz) des Diakonischen Werkes eine wichtige Anlaufstelle für alle Menschen, die von einer Abhängigkeitserkrankung bzw. -gefährdung betroffen sind, ihren Angehörigen, anderen Bezugspersonen sowie für alle an der Thematik Interessierten.

„Es ist wichtig, den Betroffenen weiterhin einen möglichst niedrigschwelligen Zugang zum Suchthilfesystem zu ermöglichen.“, erwähnt Kerstin Blüm, Leiterin des bbz. „Hierzu zählen u.a. eine gute Erreichbarkeit, die bei uns durch die zentrale Lage gegeben ist, kostenfreie und differenzierte Angebote und zeitnahe Beratungstermine. Dazu ist u.a. eine ausreichende personelle Ausstattung notwendig. Gerade hier sind die Kapazitäten jedoch oft zu knapp bemessen, auch bei uns.“, so Blüm weiter.

Wirksame Hilfe funktioniert nur zusammen. „Wir sind mit unserer Arbeit, unseren Angeboten nicht isoliert. Wir kooperieren mit Fachkliniken, den Kliniken in Bad Hersfeld und Rotenburg, den Selbsthilfegruppen, den Kommunen und dem Landkreis, der Bewährungshilfe, Firmen, Ärzten und anderen.“, berichtet Kerstin Blüm.

Im Jahr 2019 wurden mehr als 500 Menschen aus dem Landkreis durch das bbz betreut. Fasst man die Anzahl der Gruppen-, Einzel und Telefonkontakte zusammen, dann ergeben sich über 6100 Kontakte.

Hinter den Zahlen stehen Menschen, die bei ihrem Hilfeersuchen einer angemessenen und passenden Unterstützung bedürfen. Hierfür ist eine gesicherte und auskömmliche Finanzierung unerlässlich.

 

Das bbz ist erreichbar unter:

Beratungs- und Behandlungszentrum für Abhängigkeitserkrankungen

Kaplangasse 1

36251 Bad Hersfeld

 

Telefonische Erreichbarkeit: 06621-61091

Montag bis Donnerstag: 08.30 - 12.00 Uhr und 14.00 - 16.00 Uhr

Freitag: 08.30 - 12.00 Uhr

 

Sprechstunde in Bad Hersfeld:

Jeden Montag: 14.00 - 16.00 Uhr (nach vorheriger telefonischer Absprache)

 

Sprechstunde in Rotenburg:

Jeden Dienstag: 16.00 - 17.30 Uhr (nach vorheriger telefonischer Absprache)


Präventionsprojekt

27.10.2020

Aus HZ vom 14.10.2020

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INFO-LETTER der Fachstelle für Suchtprävention Oktober 2020

08.10.2020

Bücher machen Kinder stark


Vorlesen ist Kuschelritual und schafft Geborgenheit 

Laut einer Studie (2017 von die ZEIT, der Stiftung Lesen und Deutsche Bahn) gehört Lesen zur Bildung von Kindern dazu.

Für eine Mehrheit vieler Eltern versteht sich dies von selbst. Dennoch haben Eltern oft eine sehr nüchterne Sicht auf das Vorlesen. Die meisten wüssten, dass es gut sei für die Sprachentwicklung der Kleinen. Doch viele Eltern unterschätzen die emotionale Komponente dieses Rituals. Beim gemeinsamen Betrachten bzw. Vorlesen von Bilderbüchern entsteht Nähe – dazu kommen gute Gefühle wie Sicherheit und Geborgenheit. Sie schaffen somit ein Kuschelglück für Eltern und Kind.

Die ersten Bücher sind meist aus Stoff, Plastik oder Holz. Materialien, die Kinder von ihrem Spielzeug kennen. Mit dem Vorlesen können Eltern nicht früh genug anfangen. Sind es bei Babys Anfangs nur wenige Minuten, sollten Eltern mit dem Bücher anschauen und Vorlesen im Laufe der Erziehung unbedingt weitermachen. Für Kinder gehören beim Heranwachsen Bücher somit dann automatisch mit dazu.

Bücher stärken Kinder

Vorlesen leistet weiterhin einen wichtigen Beitrag zur emotionalen Stärkung und sozialen Kompetenz von Kindern (Stiftung Lesen, Kampagne „Es fängt mit Lesen an“ 2017). Mit der Hilfe von Büchern wird die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Themen, die Kindern beim Aufwachsen begegnen, eröffnet. Die Geschichten in den Büchern können Eltern/Erzieher*innen und Kindern helfen darüber ins Gespräch zu kommen.

 

„Fantasie aus der Kiste“

Bücher lesen heißt Wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne.“

                                                                                                                         (Jean Paul)

Mit dem Projekt „Fantasie aus der Kiste“ möchte die Fachstelle für Suchtprävention einen Beitrag leisten, um Kinder stark zu machen. Lesen und Vorlesen sind wichtige Bausteine für eine gesunde und ganzheitliche Entwicklung von Kindern. Gefühle spielen hierbei eine wichtige Rolle und sind der Schlüssel für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung. Entwicklungsförderung bedeutet auch Leben lernen und Leben meistern.
Hierfür hat die Fachstelle für Suchtprävention ca. 70 Bücher zu verschiedenen Themen und für unterschiedliche Altersgruppen in einer Bücherkiste zusammengestellt.
In der Kiste wohnen Bücher mit lauter Geschichten, welche auf vielfältige Weise helfen die sozialen, kognitiven und sprachlichen Fähigkeiten zu fördern und zu entwickeln. Sie sollen in der Arbeit mit Kindern ein Hilfsmittel sein und somit einen Beitrag leisten zum Schutz vor späteren Gefahren der Sucht und Abhängigkeit. In Büchern können Kinder und Erwachsene in Geschichten eintauchen.

In den Büchern geht es u.a. um Freundschaft, Emotionen, um gute wie schlechte Gefühle. Und auch besondere oder schwierige Lebensereignisse z.B. Eingewöhnung in den Kindergarten, Streiten, Einschlafen, Trennung der Eltern, Umzug od. Abschied, Flucht, Migration, Krankheit und Tod. Die Themen sind spannend, lustig oder traurig und laden zum gemeinsamen Lesen ein.

Das Projekt soll die gesunde Entwicklung von Kindern unterstützen und ist für die Kinderkrippe oder die Kindertagesstätte gedacht. Kinder können soziale Fähigkeiten erwerben, experimentieren, sich ausprobieren und dabei Selbstvertrauen gewinnen.

 Angebot für KiTa´s/Krippen/Familienzentren etc.: 

  • kostenfreies Ausleihen der Bücherkiste mit 70 Büchern zu den verschiedenen Themengebieten (für ca. 8 Wochen möglich)
  • Begleitung von „Fantasie aus der Kiste“  Wochen durch die Fachstelle
  •  Unterstützung bei der Akquise von Lesepaten (z. B. Omas/Opas oder Eltern) durch Werbematerial für die Lesewochen
  • 1-stündige Fortbildung des pädagogischen Fachpersonals zu den Inhalten des Projektes „Fantasie aus der Kiste“ durch die Fachstelle
  • 45-minütiger Elternabend oder Elternnachmittag auf Wunsch
  • kleine Überraschung für alle teilnehmenden Kinder
  • Reflexion am Ende der Ausleihzeit im Rahmen einer Teamsitzung der „Fantasie aus der Kiste“  – Wochen

 Bei Interesse an unserer Bücherkiste melden Sie sich bitte bei:

Fachstelle für Suchtprävention

Kaplangasse 1, 36251 Bad Hersfeld       Tel.: 06621 – 61091

Alexandra Lauer (alexandra.lauer@ekkw.de)

Christina Heimeroth (christina.heimeroth@ekkw.de)



„Wenn 500 Euro zum Spielgeld werden“

08.10.2020

Rückblick auf den Hessenweiten Aktionstag zur Glücksspielsucht am 30. September

 

Am 30. September wehten in dreizehn hessischen Städten 500-Euro-Scheine in den Straßen – allerdings keine echten.


Mit dieser aufsehenerregenden landesweiten Öffentlichkeitsaktion machen die Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) und die regionalen Fachberatungen für Glücksspielsucht auf die Risiken von Glücksspielen aufmerksam. Das Motto „Wenn 500 Euro zum Spielgeld werden“ sollte deutlich machen: Menschen, die übermäßig Glücksspiele spielen, verlieren irgendwann den Bezug zum Geld.

 

Automatenspiel, Roulette, Sportwetten oder Poker im Internet, der Glücksspielmarkt entwickelt sich weiter. Damit steigt aber auch die Zahl der Menschen, die ihr Spielverhalten wenig oder gar nicht mehr kontrollieren können. Die in Hessen bestehenden Angebote der 2.000 staatlichen Lotterieannahmestellen, 4 Spielbanken, über 18.000 Geldspielgeräte in Spielhallen und Gaststätten und zahlreichen Sportwettbüros bekommen durch die geplante Zulassung von Online-Glücksspielen Verstärkung. Auch die in Deutschland illegalen 4.000 Websites mit Angeboten zu Online-Glücksspielen sollen legalisiert werden und stehen dann rund um die Uhr zur Verfügung.

 

„Eine allumfassende Verfügbarkeit von Online-Glücksspiel wird nicht nur folgenschwere Auswirkungen auf die Menschen mit einer Glücksspielproblematik haben. Sie könnte auch internetaffine junge Altersgruppen zur erstmaligen Spielteilnahme animieren“, erklärt Christina Heimeroth von der Fachberatung für Glücksspielsucht des Diakonischen Werkes Hersfeld-Rotenburg. „Glücksspiele haben potenzielle negative und gesundheitliche Folgen und können zu einer gefährlichen Abhängigkeit führen“ warnt sie.

 

In Hessen haben bereits mehr als 31.000 Menschen massive Probleme mit Glücksspielen. Hinzu kommen zahlreiche Angehörige, die von dieser Problematik betroffen sind.

Glücksspielsucht ist eine ernsthafte Erkrankung und dominiert den Alltag der Betroffenen. Die Folgen dieser Sucht – wie etwa Verschuldung, zerstörte Familien und Suizid(-versuche) – sind für Betroffene wie Angehörige verheerend.

 

Sie benötigen Unterstützung?

Melden Sie sich in der Fachberatung Glücksspielsucht unter

Telefon: 06621 61091

E-Mail: Christina.Heimeroth@ekkw.de


Hessenweiter Aktionstag zum Thema Glücksspielsucht

24.09.2020

Am 30.09.2020 findet der hessenweite Aktionstag zum Thema Glücksspielsucht statt. In diesem Jahr – Corona bedingt – in einer etwas anderen Form.

Die nordhessischen Fachberatungen für Glücksspielsucht in Diakonischer Trägerschaft bieten an diesem Tag eine HOTLINE in der Zeit von 9:00 – 19:00 Uhr rund um das Thema Glücksspielsucht an.

Die Erreichbarkeiten sind:

9-11 Uhr: Hr. Fux (Kassel) unter der 0561-9389545

11-13 Uhr: Fr. Heimeroth (Bad Hersfeld) unter 0151-27001338

13-15 Uhr: Fr. Niebeling (Eschwege) unter 05651-3394297

15-17 Uhr: Hr. Reinhardt (Marburg) unter 06421-1768121

17-19 Uhr: Fr. Jung (Kassel) unter 0561-9389547

Wie erkenne ich eine Glücksspielsucht? Was mache ich, wenn ich zu viel Geld verspielt habe und nicht mehr aufhören kann?

Was kann ich tun, wenn ein*e Partner*in, Elternteil oder Kind zu viele Glücksspiele spielt?

Wo finde ich vor Ort Hilfe?

Zu diesen und weiteren Fragen können unsere Fachberater*innen für Glücksspielsucht Ihnen Hilfestellung geben.


Online-Schulung "Homeschooling" am 29.09.2020

17.09.2020

Eltern fragen – „Netw@ys“ antwortet
„Homeschooling“

Viele Fragen sind in der Nutzung von Homeschooling Programmen ungeklärt.

Eltern fragen sich „Wie soll ich mein Kind unterstützen, wenn ich selbst gar nicht weiß, wie das ganze Programm funktioniert?“ Solche und ähnliche Fragen haben Lehrkräfte und Schulelternvertreter in den letzten Wochen und Monaten häufiger gehört.

Diese ganz praktischen Probleme und Fragestellungen möchte „Netw@ys“ nun aufgreifen und die Eltern dabei unterstützen, die ersten Schritte mit Microsoft Teams zu machen und einen Überblick zu erhalten, wie Lehrer mit ihren Schülerinnen und Schülern im Homeschooling in Verbindung treten können.

In einer Online-Schulung, erläutern die Mitglieder von „Netwa@ys“ am 29. September ab 19 Uhr den Eltern (und ihren Kindern) die Nutzung von Microsoft Teams. Die Teilnahme an dem Meeting ist kostenfrei. Eine Vorab-Anmeldung ist allerdings unbedingt bis zum 22. September erforderlich. Per Mail unter netways@hef-rof.de oder per Telefon unter 06623-8178000 (Medienzentrum Hersfeld-Rotenburg) werden Anmeldungen unter Angabe von Namen und Mailadresse entgegengenommen.

Vor der Veranstaltung erfolgt eine Rückmeldung mit der Zusendung eines Teilnahmelinks.

Im Online-Meeting erklären Experten einfach und niederschwellig die Funktionsweise und Möglichkeiten von Teams und gehen selbstverständlich gerne auf die praktischen Fragen der Eltern ein.

„Netw@ys“ ist ein offenes Netzwerk von Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Institutionen und Fachbereichen, das sich 2013 zum gemeinsamen Thema Medienkompetenz im Landkreis Hersfeld-Rotenburg gegründet hat. Ziel ist eine konstruktiv und präventiv ausgerichtete medienpädagogische Arbeit auf lange Sicht zu leisten.

Zu „Netw@ys“ gehören: Deutscher Kinderschutzbund KV Hersfeld-Rotenburg, Fachdienst Senioren im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, Fachschule für Sozialpädagogik Heimboldshausen, Fachstelle Suchtprävention (Zweckverband für Diakonie in den Kirchenkreisen Hersfeld und Rotenburg), Institut für Medienpädagogik und Kommunikation Hessen, Kinder-, Jugend- und Familienförderung Hersfeld-Rotenburg, Medienzentrum Hersfeld-Rotenburg, Netzwerk gegen Gewalt Hessen, Polizeipräsidium Osthessen, Schule machen ohne Gewalt (SMOG) e.V., Staatliches Schulamt für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg und den Werra-Meißner-Kreis.


Spende an die Tafel

16.09.2020

KA vom 13.09.2020

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Lieber Kleiderkammer als Fitnessstudio

16.09.2020

Artikel aus der HNA vom 05.09.2020

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Der Träger

Das Diakonische Werk Hersfeld-Rotenburg ist als Einrichtung des Kirchenkreises eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Es wurde 1980 von dem ehemaligen Kirchenkreisen  Hersfeld und Rotenburg gegründet und ist Träger der auf der Homepage aufgeführten Angebote.

Geschäftsführer ist Diakoniepfarrer Jens Haupt.

Die Vorsitzende des geschäftsführenden Ausschusses ist Dekanin Gisela Strohriegl

Zur Finanzierung dieser Angebote tragen dankenswerterweise bei:

  • Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck
  • Kirchenkreis Hersfeld-Rotenburg
  • Landkreis Hersfeld-Rotenburg
  • Land Hessen
  • WI Bank
  • Stadt Bad Hersfeld
  • Europäische Union
  • Agentur für Arbeit
  • Rentenversicherungsträger
  • Aktion Mensch
  • ... und viele private Spenderinnen und Spender

Spenden

Allein durch diese Finanzierungsgrundlagen kann das vielfältige Angebot Ihnen allen zur Verfügung stehen. Dennoch sind wir auch auf Spenden angewiesen, z.B. für bestimmte Projekte wie La Sopa – Die Rotenburger Suppenküche, Pro Kids und einzelfallbezogene Hilfen. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Arbeit durch Ihre Spende unterstützen. Wir sind gemeinnützig und können Ihnen eine Spendenbescheinigung ausstellen. Vielen Dank.

Bankverbindung / Spendenkonto
Kirchenkreisamt Hersfeld-Rotenburg

Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg
(BLZ 532 500 00) Konto 1 003 109
IBAN DE96 5325 0000 0001 0031 09
BIC HELADEF1HER

VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg eG
(BLZ 532 900 00) Konto 1 005 871
IBAN DE17 5329 0000 0001 0058 71
BIC GENODE51BHE

Evangelische Bank
(BLZ 520 604 10) Konto 1 900 102
IBAN DE02 5206 0410 0001 9001 02
BIC GENODEF1EK1