Herzlich willkommen

im Internetportal des Diakonischen Werkes Hersfeld-Rotenburg.

Als kirchliche Einrichtung bieten wir Beratung zu Erziehung, Paarkonflikten, bei Suchterkrankungen und anderen Abhängigkeiten, in sozialen Fragen, für MigrantInnen und Flüchtlinge sowie Menschen in akuter Wohnungsnot an. Ergänzend organisieren wir die beiden Tafeln im Landkreis Hersfeld-Rotenburg und sind mit der Bahnhofsmission in Bad Hersfeld für Sie da. Die Jugendhilfestation mit ihrer Tagesgruppe für Kinder von 6-14 Jahre unterstützt Familien und deren Kinder. Schulen und Kindertagesstätten nutzen gern die Präventionsarbeit unseres Beratungs- und Behandlungszentrums. Ambulante Rehabilitation und Substitution sind für Betroffene eine wesentliche Unterstützung für einen lebenswürdigen Alltag.

Qualifizierte, zur Verschwiegenheit verpflichtete, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in allen Bereichen für Sie ansprechbar.

Unsere Angebote richten sich an alle Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen, unabhängig, ob sie einer christlichen Kirche angehören, eine andere Konfession haben oder ohne religiöse Bindung sind.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Kontaktdaten und Informationen zu unserem Diakonischen Werk und seinen vielfältigen Angeboten. Wir laden Sie ein, unsere Angebote für sich zu nutzen und sie anderen zu empfehlen.

Aktion für rauchfreies Auto

15.06.2021

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HZ vom 11.06.2021


STÖRUNG DER TELEFONANLAGE

10.06.2021

Aufgrund einer Störung der Telekom, war die Jugendhilfestation I und die Psychologischen Beratungsstelle - Erziehungsberatung - letzte Woche zeitweise nicht erreichbar.


Kaffeeklatsch - Treffen in Kleingruppen finden wieder statt!

10.06.2021

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Glücksspielsucht? Gruppe trifft sich wieder!

10.06.2021

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INFO-LETTER der Fachstelle für Suchtprävention Juni 2021

08.06.2021

Rauchfreies Auto für mein Kind ! Passivrauchen - Rauchen und Schwangerschaft

In Deutschland sind schätzungsweise über eine Million Kinder und Jugendliche von einer Tabakrauchbelastung im Auto betroffen. Schon wenige Züge an einer Zigarette im Auto erhöhen die Feinstaubbelastung im Innenraum enorm. Was Eltern oft nicht bewusst ist: Tabakqualm ist der gefährlichste und zugleich bedeutendste vermeidbare Innenschadstoff für Kinder.

Dabei beeinträchtigt Passivrauchen Kinder noch stärker als Erwachsene, denn ihre Organe sind noch nicht voll entwickelt und damit besonders empfindlich. Selbst wenn nicht in Anwesenheit von Kindern geraucht wird, werden diese mit den Giftstoffen konfrontiert, denn sie lagern sich zum Beispiel in Textilien ab und werden noch lange Zeit nach dem Rauchen in die Luft abgegeben. Dies gilt umso mehr, wenn auf kleinem Raum - beispielsweise im Auto - geraucht wird. Auch E-Zigaretten und Tabakerhitzer belasten den Fahrzeuginnenraum mit lungengängigen Partikeln und Nikotin.

Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) und die Fachstelle für Suchtprävention des Diakonischen Werkes Hersfeld-Rotenburg starteten zum Weltnichtrauchertag, am 31. Mai 2021, mit Unterstützung der DAK-Gesundheit das Präventionsprojekt „Rauchfreies Auto für mein Kind!“. Hessenweit wurden 12.000 Parkscheiben aufgelegt, die über die Risiken von Passivrauchen für Kleinkindern und Kindern im Auto informieren.

Passivrauchen erhöht gesundheitliche Risiken bei Kindern

Bei Kindern kann Passivrauchen zu akuten und chronischen Atemwegserkrankungen und zu akuter und chronischer Mittelohrentzündung führen. Bei Babys gehört das Passivrauchen zudem zu den Hauptrisikofaktoren für den plötzlichen Kindstod. Angesichts dieser schwerwiegenden Risiken, denen besonders Kinder ausgesetzt sind, wenn im Auto geraucht wird, setzt sich die Fachstelle für Suchtprävention dafür ein, dass dort konsequent auf das Rauchen verzichtet wird. Ein gesetzliches Rauchverbot in Fahrzeugen, wenn Kinder und Jugendliche mitfahren, würde sie sehr begrüßen.

Fachstelle verteilt 400 Parkscheiben im Landkreis - Aktion zum Weltnichtrauchertag 2021

Schon im Kindesalter werden die Weichen für die spätere Gesundheit und einen gesunden Lebensstil gelegt. Deshalb unterstützt die Fachstelle Projekte, die ein gesundes Heranwachsen von Kindern und Jugendlichen fördern. Es wichtig, dass Eltern dort die Informationen haben, wo sie sich im Alltag aufhalten, also auch im Auto - auf dem Weg zum Einkauf oder beim Familienausflug am Wochenende. Präventionsbotschaften auf der Parkscheibe sind so gut platziert und werden somit immer wieder gelesen. Die Parkscheiben werden im Landkreis Hersfeld-Rotenburg von der Fachstelle für Suchtprävention des Diakonischen Werkes Hersfeld-Rotenburg an verschiedene Kooperationspartner u.a. im Bereich „Frühe Hilfen“ ausgegeben.

Rauchen und Schwangerschaft

Rauchen und schwanger sein – ein Thema, über das selten gesprochen wird. Dabei raucht jede zehnte Schwangere, unter den Frauen mit niedrigem Sozialstatus raucht sogar fast jede Dritte während der Schwangerschaft (Deut. Krebsfor.zentrum 2020). Viele Frauen, die in diesen Lebensabschnitten einen Kinderwunsch haben und schwanger werden, schaffen einen Rauchstopp nicht. Statistiken belegen, dass heutzutage am Anfang einer Schwangerschaft ca. 13% der werdenden Mütter rauchen.

Frauen, die während der Schwangerschaft rauchen:

  • haben eine erhöhte Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt
  • besitzen ein dreifach höheres Risiko einer Totgeburt oder perinatalen Mortalität (kindliche Todesfälle im Zeitraum zwischen der Geburt und dem 7. Tag danach)
  • weisen eine zweifach höhere Wahrscheinlichkeit auf, verfrüht Wehen zu bekommen
  • entbinden Kinder, die bei der Geburt durchschnittlich 200g leichter sind
  • erhöhen das Risiko, dass ihr Kind an Leukämie erkrankt

Informationen zur Raucherentwöhnung im Netz:

www.rauchfrei-info.de 

Ein Angebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, auch mit spezifischen Informationen für RaucherInnen/ Schwangere.

www.iris-plattform.de

Ein kostenfreies Online-Entwöhnungsprogramm vom Rauchen und von Alkohol speziell für Schwangere von der Universität/Uniklinik Tübingen.

www.rauchfrei-in-der-schwangerschaft.de

Eine Übersicht von Hypnosetherapeuten, die Raucherentwöhnung für Schwangere zur Hälfte der üblichen Kosten anbieten. Für jugendliche Schwangere bis 18 Jahre sogar völlig gratis.

Angebote der Fachstelle für Suchtprävention im Landkreis HEF-ROF zum Thema „Rauchen“

Um das eigene Genuss- und Konsumverhalten gesundheitsfördernd zu gestalten und eine kritische Haltung zu fördern, brauchen Kinder und junge Erwachsene Entscheidungsgrundlagen und -hilfen.

Vor Ort im Landkreis Hersfeld-Rotenburg bieten die beiden Mitarbeiterinnen der Fachstelle für Suchtprävention, Alexandra Lauer und Christina Heimeroth, regelmäßig Schulworkshops in Kooperation mit den Gesamtschulen zum Thema: Tabak, Rauchen, Dampfen, E-produkte für Schüler*innen der 7. Klassen an.

Weiterhin arbeitet die Fachstelle mit dem „Klar-Sicht-Koffer“. Er vermittelt Kindern und Jugendlichen ab dem Alter von zwölf Jahren (Klassenstufe 7/8) Wissen zu allen relevanten Aspekten rund um den Alkohol- und Tabakkonsum – altersgerecht und verständlich. Die Fachstelle für Suchtprävention stellt ihren „Klar-Sicht-Koffer“ gerne Schulen für die Suchtpräventionsarbeit zur Verfügung.

Für diese Arbeit können Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter von den Mitarbeiterinnen der Fachstelle für den Praxiseinsatz ausgebildet werden

(www.hls-online.org/arbeitsbereiche/suchtpraevention/projekte/klarsichtkoffer-parcours-variante/).

Weiterhin können Schulen eigenständig an dem jährlich stattfindenden Wettbewerb für rauchfreie Schulklassen „Be Smart – Don’t start“ teilnehmen. „Be Smart – Don’t Start“ ist ein Klassenwettbewerb zur Prävention des Rauchens. Das Programm wird bereits seit über 20 Jahren erfolgreich an Schulen durchgeführt und bestärkt Schülerinnen und Schüler Klassenstufen 6 bis 8. in einem Leben ohne Rauchen (Infos dazu unter www.besmart.info).

Weitere Informationen erhaltenen Sie bei:    

Alexandra Lauer (alexandra.lauer@ekkw.de)
Christina Heimeroth (christina.heimeroth@ekkw.de)

Bildquelle Pixabay

Alle Info-Letter:

Diakonisches Werk Hersfeld-Rotenburg / Info-Letter (diakonie-hef-rof.de)


Vorankündigung - Autor und Familienexperte Jan-Uwe Rogge liest in der Stadtkirche Bad Hersfeld

25.05.2021


INFO-LETTER der Fachstelle für Suchtprävention Mai 2021

18.05.2021

Corona-Pandemie

Lebensqualität und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hat sich weiter verschlechtert

Ein Jahr nach Beginn der Pandemie leidet fast jedes dritte Kind in Deutschland unter psychischen Auffälligkeiten. Die Sorgen und Ängste, depressive Symptome und psychosomatische Beschwerden haben nochmals zugenommen. Betroffen sind hiervon vor allem Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Verhältnissen oder mit Migrationshintergrund. Dies sind die Ergebnisse der zweiten Befragung aus der COPSY-Studie (Corona und Psyche) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.

Zu den Ergebnissen dieser zweiten Befragung erklärt Prof. Dr. Ulrike Ravens-Sieberer, Leiterin der COPSY-Studie: „Wir brauchen verlässlichere Konzepte, um insbesondere Kinder aus Risikofamilien zu unterstützen und ihre seelische Gesundheit zu stärken. Hier sind auch die Schulen gefragt, regelmäßig Kontakt zu ihren Schülerinnen und Schülern zu halten…“

Hier einige Ergebnisse der Befragung

Im Bereich der Lebensqualität, psychischen und psychosomatischen Auffälligkeiten geben vier von fünf der befragten Kinder und Jugendlichen an, sich durch die Pandemie belastet zu fühlen.

Eine geminderte Lebensqualität geben sieben von zehn Kinder an und jedes dritte Kind leidet unter psychischen Auffälligkeiten. Niedergeschlagenheit oder Kopf- und Bauchschmerzen gehören zu den gezeigten depressiven Symptomen sowie psychosomatischen Beschwerden.

Bedenklich scheint auch der Bereich Gesundheitsverhalten zu sein. Ungesunde Ernährung mit vielen Süßigkeiten ist an der Tagesordnung und doppelt so viele Kinder und Jugendliche machen im Vergleich zur ersten Befragung überhaupt keinen Sport mehr. Für das Wohlbefinden ist dieser jedoch wesentlich.

Der Bereich Schule, Familie, Freunde zeigt, dass viele Kinder und Jugendliche über den vermehrten Streit in der Familie und einem schlechteren Verhältnis zu ihren Freunden leiden. Zudem scheinen Eltern durch die anhaltende Pandemie immer belasteter und leiden häufig selbst unter depressiven Symptomen.

Ich leide unter depressiven Symptomen, was mache ich jetzt?

Vielleicht mal die Seite von www.krisenchat.de besuchen. krisenchat.de wurde im ersten Corona Lockdown in Berlin gegründet. krisenchat.de versteht sich als psychosoziale Ersthilfe für Kinder und Jugendliche, ein Angebot, dass immer verfügbar, kostenlos und wirkungsvoll ist.

Ziel von www.krisenchat.de ist es vor allem Kinder und Jugendliche zu erreichen, die sich bisher keine Hilfe gesucht haben und noch nie mit ihren Ängsten und Problemen an eine Organisation gewandt haben. Das Angebot beinhaltet digitale, professionelle, psychosoziale Beratung per Chat.

Über wichtige Themen wird auf Instagram, TikTok und der Ratgeber-Seite aufgeklärt. Alle wichtigen Themen sollen dazu beitragen, diese bei der Zielgruppe zu entstigmatisieren.

Die Internetseite www.krisenchat.de gibt 7 Kurz-Tipps für die psychische Gesundheit:

#7 Hilfe holen und diese annehmen

#6 Behalte das Ziel vor Augen

#5 Den Blick aufs Positive lenken

#4 Schlafen – es kommt auf das richtige Maß an

#3 Ernähre dich bewusst

#2 Reden hilft

#1 Bewegung

Sie haben Interesse an einer Präventionsberatung oder an einem auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Workshop zum Thema. Die Fachstelle für Suchtprävention bietet Seminare zur Entspannung und das Lernseminar „Entspannter in die Prüfung“ an, die sich u.a. mit Stressbewältigung, Brain Food und Tipps für eine entspannte Prüfung beschäftigen.

 

Bitte melden Sie sich bei:

Alexandra Lauer (alexandra.lauer@ekkw.de)

Christina Heimeroth (christina.heimeroth@ekkw.de)

Bildquelle Pixabay


Pfr. Ulrich neuer Geschäftsführer des Regionalen diakonischen Werkes

28.04.2021

Bitte hier klicken

Artikel aus HZ vom 27.04.2021


Wir nehmen Abschied

22.03.2021

Bitte hier klicken


Freie Plätze für PEKIP

17.03.2021

Aktuell bietet die Diakonie noch Plätze für Online-Kurse des Prager Eltern-Kind-Programms (Pekip) an. Die Kurse sind geeignet für Kinder, die ab August 2020 geboren wurden.

Infos und Anmeldung unter:

Jugendhilfestation I
Kirchplatz 6
36251 Bad Hersfeld
Tel. 06621 - 1623
jhs1.diakonie.hefrof@ekkw.de


 

Der Träger

Das Diakonische Werk Hersfeld-Rotenburg ist als Einrichtung des Kirchenkreises eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Es wurde 1980 von dem ehemaligen Kirchenkreisen  Hersfeld und Rotenburg gegründet und ist Träger der auf der Homepage aufgeführten Angebote.

Geschäftsführer ist Pfr. Alexander Ulrich.

Der Vorsitzende des geschäftsführenden Ausschusses ist Dekanin Gisela Strohriegel.

Zur Finanzierung dieser Angebote tragen dankenswerterweise bei:

  • Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck
  • Kirchenkreis Hersfeld-Rotenburg
  • Landkreis Hersfeld-Rotenburg
  • Land Hessen
  • WI Bank
  • Stadt Bad Hersfeld
  • Europäische Union
  • Agentur für Arbeit
  • Rentenversicherungsträger
  • Aktion Mensch
  • ... und viele private Spenderinnen und Spender

Spenden

Allein durch diese Finanzierungsgrundlagen kann das vielfältige Angebot Ihnen allen zur Verfügung stehen. Dennoch sind wir auch auf Spenden angewiesen, z.B. für bestimmte Projekte wie La Sopa – Die Rotenburger Suppenküche, Pro Kids und einzelfallbezogene Hilfen. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Arbeit durch Ihre Spende unterstützen. Wir sind gemeinnützig und können Ihnen eine Spendenbescheinigung ausstellen. Vielen Dank.

Bankverbindung / Spendenkonto
Kirchenkreisamt Hersfeld-Rotenburg

Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg
(BLZ 532 500 00) Konto 1 003 109
IBAN DE96 5325 0000 0001 0031 09
BIC HELADEF1HER

VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg eG
(BLZ 532 900 00) Konto 1 005 871
IBAN DE17 5329 0000 0001 0058 71
BIC GENODE51BHE

Evangelische Bank
(BLZ 520 604 10) Konto 1 900 102
IBAN DE02 5206 0410 0001 9001 02
BIC GENODEF1EK1