Herzlich willkommen

im Internetportal des Diakonischen Werkes Hersfeld-Rotenburg.

Als kirchliche Einrichtung bieten wir Beratung zu Erziehung, Paarkonflikten, bei Suchterkrankungen und anderen Abhängigkeiten, in sozialen Fragen, für MigrantInnen und Flüchtlinge sowie Menschen in akuter Wohnungsnot an. Ergänzend organisieren wir die beiden Tafeln im Landkreis Hersfeld-Rotenburg und sind mit der Bahnhofsmission in Bad Hersfeld für Sie da. Die Jugendhilfestation mit ihrer Tagesgruppe für Kinder von 6-14 Jahre unterstützt Familien und deren Kinder. Schulen und Kindertagesstätten nutzen gern die Präventionsarbeit unseres Beratungs- und Behandlungszentrums. Ambulante Rehabilitation und Substitution sind für Betroffene eine wesentliche Unterstützung für einen lebenswürdigen Alltag.

Qualifizierte, zur Verschwiegenheit verpflichtete, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in allen Bereichen für Sie ansprechbar.

Unsere Angebote richten sich an alle Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen, unabhängig, ob sie einer christlichen Kirche angehören, eine andere Konfession haben oder ohne religiöse Bindung sind.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Kontaktdaten und Informationen zu unserem Diakonischen Werk und seinen vielfältigen Angeboten. Wir laden Sie ein, unsere Angebote für sich zu nutzen und sie anderen zu empfehlen.

„Mit dem Aufhören anfangen! - Suchtberatung wirkt“

17.11.2022


Über 23.000 Personen mit einer Suchtproblematik sowie Angehörige und andere Personen aus dem sozialen Umfeld haben im Jahr 2021 die Unterstützung der ambulanten Suchthilfe in Hessen gesucht. Die Hilfen und Betreuungen erstrecken sich oft über mehrere Monate und beginnen häufig im Kontext einer Krise.

Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. und die hessischen Suchtberatungsstellen plädieren daher am Aktionstag Suchtberatung, für die Dringlichkeit der Zukunftssicherung von Drogen- und Suchtberatungsstellen verbunden mit einer stabilen Finanzierung.

Kommunale Drogen- und Suchtberatungsstellen bieten eine unverzichtbare Hilfe vor Ort an, für Menschen mit einer Suchtproblematik sowie für deren Angehörige. Sie übernehmen vielfältige Aufgaben, die sich auf verschiedenen Ebenen bewegen und die in ihrer Zusammensetzung ein Alleinstellungsmerkmal der Suchtberatung darstellen. Sie beraten, behandeln und begleiten, sie unterstützen und stabilisieren Abhängigkeitskranke und ihre Angehörigen in Krisen sowie in dauerhaft belastenden Lebenssituationen und stärken dadurch eine gesellschaftliche Teilhabe.

Suchtberatung wirkt

Beratungs- und Behandlungsleistungen können unerwünschte Folgen einer Suchterkrankung mildern beziehungsweise komplett verhindern. Je nach Problemlage können die Wirkungen von Suchtberatung vielfältig sein: Stärkung der Eigenmotivation für Behandlung und Abstinenz, bessere Wahrnehmung eigener Rückfallrisiken, Entscheidung für eine geeignete Behandlung, verbesserte Konflikt- und Stressbewältigung, Sicherung des Lebensunterhaltes durch eigene Erwerbstätigkeit.

Fehlen diese Hilfsleistungen, drohen Verlust des Arbeitsplatzes, Trennung und Scheidung, Kontaktverlust zu Kindern, Überschuldung, Zunahme weiterer Erkrankungen und soziale Isolation. Das heißt, durch das Suchthilfesystem können viele negative Entwicklungen abgewendet werden.

Suchtberatung in Hessen flächendeckend

In Hessen existiert ein flächendeckendes Netz aus über 70 Drogen- und Suchtberatungsstellen. Sie sind Teil eines vielfältigen Netzwerkes der Suchthilfe mit multiprofessionellen Teams und leisten unentbehrliche Arbeit. Zu ihren Versorgungsangeboten zählen Krisenintervention, soziale Beratung

und Begleitung, Überlebenshilfe, bei Bedarf eine Vermittlung in weiterführende stationäre, ambulante und andere Hilfen sowie in die Selbsthilfe und Angebote der betrieblichen Suchthilfe. Hessenweit zählen Probleme mit Alkohol und Cannabiskonsum zu den häufigsten Gründen, warum Personen oder deren Angehörige eine Beratung beziehungsweise Betreuung in Anspruch nehmen.

Im Diakonischen Werk Hersfeld-Rotenburg ist das Beratungs- und Behandlungszentrum Ihr kompetenter Ansprechpartner, wenn es um alle Fragen von riskanten und/oder abhängigen Konsum geht.

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Beratungs- und Behandlungszentrum für Abhängigkeitserkrankungen

Telefon: 06621 61091

E-Mail: Hersfeld-Rotenburg.BeratungszentrumDiakonie@ekkw.de


Fußball, Männergesundheit und Sportwetten

16.11.2022

Die Fußball-Weltmeisterschaft beginnt mit dem Eröffnungsspiel am 20.11.2022.  „Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten" („Sepp Herberger“).  Mit anderen Worten: Fußball ist voller Überraschungen, ein Spiel zu schauen voller Spannung. Die Freude ist hoch, wenn der Favorit oder der Geheimtipp sogar gewinnt. Der Nervenkitzel erhöht sich, wenn man mit Geld gewettet hat, sei es in einer Tippgemeinschaft oder bei einem Wettanbieter. Mit dem richtigen Tipp lässt sich (scheinbar) viel Geld gewinnen, behauptet jedenfalls die Sportwettenwerbung!

2021 betrug der Umsatz von Sportwettanbietern 9,4 Milliarden Euro1. In diesem Jahr wird noch eine Steigerung erwartet, die Fußball-WM steht vor der Tür.

Die Sportwettenwerbung suggeriert, dass es nur Gewinner gibt. Die Verlierer sind zumeist Männer, die gewettet haben (nur 3 % Frauen nehmen an Sportwetten teil)2.

In Deutschland geht man von 1,3 Mio. Spielsüchtigen3 aus, jeder Dritte setzt auf Sportwetten. (Erklärvideo "Sportexperte = Wettexperte?" :: Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) :: Suchtprävention, Suchthilfe, Glückspielsucht, Selbsthilfe (hls-online.org))

Geldsorgen, hohe innere Anspannung, Ausweglosigkeit, Ängste und depressive Stimmungen sind nur einige der häufigsten Folgen durch das Wetten. Gesund ist das nicht.

Geh zur Beratungsstelle, wetten, das hilft! - Adressen :: Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) :: Suchtprävention, Suchthilfe, Glückspielsucht, Selbsthilfe (hls-online.org)

 

Quellen:

1 - Markt - DSWV v. 14.10.2022

2 – Podcast: - WDR 5 Sport inside – der Podcast: kritisch, konstruktiv, inklusiv 11.06.2022 Sportwetten: Milliardengeschäft mit mangelhaftem Spielerschutz - Sport inside - WDR 5 - Podcasts und Audios - Mediathek - WDR

3 - Buth, S.; Meyer, G.; Kalke, J. (2022): Glücksspielteilnahme und glücksspielbezogene Probleme in der Bevölkerung – Ergebnisse des Glücksspiel-Survey 2021. Hamburg: Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung (ISD).

Ball Rasen 3D - Kostenloses Bild auf Pixabay

https://pixabay.com/de/illustrations/ball-rasen-3d-feld-as-sport-2680595/


Einladung zur Spielgruppe „Neue Wege“

15.09.2022

Liebe Kinder,

ich lade Euch, ganz herzlich zu unserer Spielgruppe Neue Wege ein.

Ab Montag, den 19. September 2022, von 15.00 – 17.00 Uhr -wöchentlich-

(Multifunktionsraum, Kirchplatz 6, 36251 Bad Hersfeld)

Bist Du zwischen 7 – 10 Jahre alt sowie ukrainischer Herkunft und hast Lust auf einen schönen Nachmittag mit Singen, Spielen, Basteln und Bewegung?

Dann hast Du jede Woche die Möglichkeit eine tolle Zeit für Dich zu haben. Ich freue mich auf Dich.

Liebe Grüße Lydia Wentland

-Erzieherin/Gruppenleiterin-

Hier gehts zum pdf


INFO-LETTER der Fachstelle für Suchtprävention Juli 2022

30.08.2022

„Wie gefährlich ist das Handy am Steuer wirklich?“

Aufklärungsaktion von webcare+ an der MSO

 „Handy am Steuer, das wird teuer!“ Stimmt das?

Webcare+, ein Onlineprojekt der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V., klärt bei einer Tour durch 6 hessische Städte über die Handynutzung am Steuer auf.

Was ist erlaubt, was verboten? Wie gefährlich ist das Handy am Steuer wirklich? Und muss man immer erreichbar sein?

„Wer im Straßenverkehr zum Handy greift, gefährdet sich und auch andere !. Im Rahmen dieser Aktion erhalten Verkehrsteilnehmende viele gute Tipps, wie sie die eigene Handynutzung besser in den Griff bekommen können, um sicher von A nach B zu gelangen.

Zielgruppe sind vor allem junge Menschen, für die ein griffbereites Handy – ob zu Fuß oder hinterm Steuer – oft zur Gewohnheit geworden ist.

100 Meter Blindflug bei kurzem Blick aufs Handy.

Ablenkung ist die häufigste Unfallursache. Rund jeder dritte Autounfall mit Personenschaden ist darauf zurückzuführen. Denn mit nur einem kurzen Blick aufs Handy fährt man auf der Autobahn mit 120km/h schnell 100 Meter im Blindflug.

Welche Strafen gibt es für die Handynutzung am Steuer?

  • 55 – 200 Euro Geldstrafe
  • Bis zu 2 Punkte in Flensburg
  • Bis zu 1 Monat Fahrverbot
  • Bei Unfall Verlust des KFZ-Versicherungsschutzes
  • Verlängerung der Probezeit um 2 Jahre
  • Teilnahme an einem Aufbau-Seminar der Fahrschule

Junge Menschen für die Risiken der Handynutzung am Steuer zu sensibilisieren, dass ist das Ziel der Roadshow-Aktionen, die Saskia Rößner vom Projekt Webcare+ organisiert. Sie freut sich, dass die Fachstelle für Suchtprävention des Diakonischen Werkes am 12. Juli 2022 Gastgeber der Tour sein wird. Dann wird an der Modellschule Obersberg mit Fahrsimulator und Reaktionstestgerät der Kreisverkehrswacht Hersfeld-Rotenburg, Quiz, Video-Vorführungen, Bodenzeitungen, Flyern und themenbezogenen Give-aways über die Handynutzung am Steuer aufgeklärt.

Über die einzelnen Aktionen in Hessen und in Bad Hersfeld informiert webcare+ ab dem 20. Juni in den sozialen Netzwerken und auf der Internetseite www.webcare.plus.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zu unseren Angeboten im Bereich Medienkompetenz:

Alexandra Lauer (alexandra.lauer@ekkw.de)        Christina Heimeroth (christina.heimeroth@ekkw.de)


INFO-LETTER der Fachstelle für Suchtprävention Juni 2022

30.08.2022

„Zuversicht und Lebensfreude „

Was uns durch Krisen und unsichere Zeiten trägt

Das Jahr ist in seiner Mitte angekommen. Und was ist da schon alles passiert in diesen Monaten ? Nach über 2 Jahren ist Corona tatsächlich einmal in den Hintergrund gerückt. Aber dafür haben uns die nächsten Krisen eingeholt: Der Krieg in der Ukraine. Auch die Folgen der Preisentwicklung spüren wir täglich beim Einkauf. Nun sind Krisenzeiten dem Mensche ja nicht neu und weil die meisten von uns an dem großen Ganzen nichts ändern können, sollten wir dennoch uns selbst nicht aus den Augen verlieren. Umso wichtiger ist die Stärkung unserer Widerstandfähikgeit mit kleinen Momenten im Alltag. Hier im Folgenden drei Tipps für eine Stärkung in der Sommerzeit.

Sonnenstrahlen sammeln

Ein Gegenmittel ist, es wie Fredrick zu halten und eine Vorrat schöner Momente und Errinnerungen anzulegen. In der Geschichte von Frederick der Maus (Buch von Leo Lionni) arbeiten alle Feldmäuse emsig Tag und Nacht, sammeln Körner, Nüsse, Weizen und Stroh für den Winter. Alle bis auf Fredrick. Er sammelt Sonnenstrahlen, Farben und Wörter, das sind seine Vorräte für die kalten und grauen langen Wintertage. Sammeln auch sie „Sonnenstrahlen“ für den Winter – schöne Gefühle, Momente …., die Sie herholen können, um sich in „kühlen grauen Zeiten“ daran zu stärken und zu wärmen.

Mal wieder ein Gedicht lesen

Sommerfrische

Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß,
Das durch den sonnigen Himmel schreitet.
Und schmücke den Hut, der dich begleitet,
Mit einem grünen Reis.

Verstecke dich faul in der Fülle der Gräser.
Weil`s wohltut, weil`s frommt.
Und bist du ein Mundharmonikabläser
Und hast eine bei dir, dann spiel, was dir kommt.

Und lass deine Melodien lenken
Von dem freigegebenen Wolkengezupf.
Vergiss dich. Es soll dein Denken
Nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf.

Joachim Ringelnatz
(1883-1934)

Guter Schlaf fördert das Gefühl von Sicherheit

Unausgeschlafen sieht alles noch viel schlimmer aus. Leider beißt sich hier die Katze in den Schwanz: wenn man sich unsicher fühlt und einem Gedanken über die Weltlage, schwierige Entscheidungen und Probleme wach halten, ist Schlaf nicht leicht zu finden. Zu wenig Schlaf macht die Nerven porös und es fehlt an Kraft, Probleme anzupacken. Kinder nehmen in solchen Situationen oft ein Kuscheltier in den Arm. Für Erwachsene tut es auch ein Kissen – das tröstet. „Umarme ein Kissen“ - manchmal reicht dies schon, wenn man wach liegt und sich sorgt. Einfach mal ausprobieren 😊. 

Hier erhalten Sie weitere Informationen zu unseren Angeboten zur Resilienzförderung:

Alexandra Lauer (alexandra.lauer@ekkw.de)        Christina Heimeroth (christina.heimeroth@ekkw.de)

Infoletter Juni 2022


19.07.2022

TRIGGERWARNUNG SUIZID

9.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Suizid - dies sind mehr Todesfälle als aufgrund von Verkehrsunfällen, Gewalttaten und Konsum von illegalen Drogen insgesamt (https://www.welttag-suizidpraevention.de/). In aktuellen Untersuchungen konnte ein Zusammenhang zwischen Suizidalität und Glücksspiel festgestellt werden - das Suizidrisiko bei einer Glücksspielsucht ist um ein 3-faches erhöht als bei Nicht-Glücksspieler*innen. Es zeigte sich auch, dass betroffene Glücksspieler*innen im Jahr vor dem begangenen Suizid weniger Hilfe und Unterstützung gesucht haben

(https://psylex.de/stoerung/impulskontroll-verlust/spielsucht/suizid/#2)

"AKTIV werden und HOFFNUNG schaffen!" ist das Motto des diesjährigen Welttages der Suizidprävention. Aus diesem Grund weist die Hessische Landesstelle für Suchtfragen gemeinsam mit den hessischen Fachberater*innen zur Glücksspielsucht auf die umfassenden Unterstützungs- und Hilfemöglichkeiten hin, die es für Menschen mit Suizidgedanken gibt:

Telefonseelsorge bei akuten suizidalen Krisen: 0800- 111 0 111 oder 0800- 111 0 222

Als Alternative zum telefonischen Kontakt hat die Telefonseelsorge die App „KrisenKompass“ entwickelt, die in Krisensituationen einen Notfallkoffer für Betroffene bereitstellt.

Bei allen glücksspielbezogenen Problemen können Sie sich an Ihre örtliche hessische Fachberatung zur Glücksspielsucht wenden:

https://www.hls-online.org/adressen/?tx_p77adressen_adressen%5Beinrichtungsart%5D=4

Noch ein Hinweis: Am 28.09.2022 findet wieder der hessenweite Aktionstag zur Glücksspielsucht statt. Hier haben Sie die Möglichkeit unsere Fachberatung für Glücksspielsucht des Diakonischen Werkes persönlich zu treffen und sich auszutauschen. Christina Heimeroth wird an diesem Tag auf dem Linggplatz sein und freut sich auf Ihre Fragen rund um das Thema. Also kommen Sie vorbei.


Handy am Steuer

18.07.2022

Medienkompetenz-Projekt tourt mit Aufklärungsaktion durch Hessen

Wie gefährlich ist das Handy am Steuer wirklich?

Aktionswochen des Projektes webcare+ - und wir sind dabei!

Webcare+, ein Onlineprojekt der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V., klärt bei einer Tour durch 6 hessische Städte über die Handynutzung am Steuer auf.

Was ist erlaubt, was verboten? Wie gefährlich ist das Handy am Steuer wirklich? Und muss man immer erreichbar sein?

„Wer im Straßenverkehr zum Handy greift, gefährdet sich und auch andere“, sagt Alexandra Lauer von der Fachstelle für Suchtprävention. „Im Rahmen unserer Aktion erhalten Verkehrsteilnehmende viele gute Tipps, wie sie die eigene Handynutzung besser in den Griff bekommen können, um sicher von A nach B zu gelangen.“

„Unsere Zielgruppe sind vor allem junge Menschen, für die ein griffbereites Handy – ob zu Fuß oder hinterm Steuer – oft zur Gewohnheit geworden ist“, erklärt Christina Heimeroth von der Fachstelle.

100 Meter Blindflug bei kurzem Blick aufs Handy

Ablenkung ist die häufigste Unfallursache. Rund jeder dritte Autounfall mit Personenschaden ist darauf zurückzuführen. Denn mit nur einem kurzen Blick aufs Handy fährt man auf der Autobahn mit 120km/h schnell 100 Meter im Blindflug.

„Junge Menschen für die Risiken der Handynutzung am Steuer zu sensibilisieren, dass ist das Ziel der Aktion“, erklärt Saskia Rößner vom Projekt Webcare+. Sie freut sich, dass die Fachstelle für Suchtprävention des Diakonischen Werkes am 12. Juli Gastgeber der Tour sein wird. Dann wird an der Modellschule Obersberg mit Fahrsimulator und Reaktionstestgerät der Kreisverkehrswacht, Quiz, Video-Vorführungen, Bodenzeitungen, Flyern und themenbezogenen Give-aways über die Handynutzung am Steuer aufgeklärt.

Über die einzelnen Aktionen in Hessen und in Bad Hersfeld informiert webcare+ ab dem 20. Juni in den sozialen Netzwerken und auf der Internetseite www.webcare.plus.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zu unseren Angeboten im Bereich Medienkompetenz:

Alexandra Lauer (alexandra.lauer@ekkw.de)        Christina Heimeroth (christina.heimeroth@ekkw.de)


Zigarette im Auto gefährdet Kinder

23.06.2022

Klinikum beteiligt sich an Parkscheibenaktion zum Weltnichtrauchertag

Aus HZ vom 22.06.2022

Hier gehts zum Artikel


INFO-LETTER der Fachstelle für Suchtprävention Mai 2022

30.05.2022

„Phubbing“

Beziehungskiller Smartphone oder Machst du es auch?

Wenn der Gesprächspartner zur Nebensache wird und deine ganze Aufmerksamkeit deinem Smartphone gilt, stellt sich die Frage, wer chillt hier, deine Freunde und du oder du und dein Smartphone?

„Phubbing“, noch nie gehört? Macht nichts! Wir erklären, was darunter zu verstehen ist. Phubbing ist ein zusammengesetztes Wort, welches phone (Telefon) und snubbing (brüskieren) vereint. Der Begriff meint also grob, sich durch die Nutzung des Smartphones beleidigt zu fühlen. Jedenfalls dann, wenn das Handy immerzu und auch dann genutzt wird, wenn man eigentlich gerade im Real Life sozial interagieren sollte.

Ein riesiges Problem unserer Zeit ist sicher die ständige Nutzung des Smartphones. Es gibt unterschiedliche Studien zur Smartphonenutzung. Die Postbank Digital Studie zeigt z.B. auf, das „Digital Natives“ 75 Stunden in der Woche online sind, davon etwa 27 Stunden am Smartphone.

Weiterhin zeigen Studien, dass sehr junge Personen viel häufiger phubben als Personen über 26 Jahren (Guazzini et al. 2019). Die Wissenschaftler*innen erklären sich das damit, dass junge Menschen heutzutage mit Smartphones aufwachsen (Digital Natives). Ihr Kommunikationsverhalten könnte sich dadurch grundlegend von dem unterscheiden, das Menschen pflegen, die noch die Zeit ohne Smartphone oder Internet kennen.

Smartphone, das heutige Taschenmesser

Smartphone, das bedeutet, schnelle Nachrichten, jede Menge Spiel und Spaß und vor allem mit anderen sozial in Kontakt zu treten. Und sollte man das Smartphone dann doch mal vergessen haben, kommt schnell die „fear of missing out“ hoch, das Gefühl, man könne etwas verpassen.

Dabei scheint es einen Zusammenhang zwischen Mediensucht und Phubbing zu geben. Verschiedene Studien haben herausgefunden, dass Mediensucht, Fear of Missing Out, Langeweile und eine geringe Selbstbeherrschung dazu beitragen können, das häufiger gephubbt wird.

Ein Handy soll attraktiver sein als ein Gespräch mit Freunden? Was sind die Motive hierfür?

Menschen mit Depressionen und sozialen Ängsten phubben häufiger, auch neurotisch veranlagte Menschen beschäftigen sich in Gegenwart von Anderen häufiger mit ihrem Handy und nehmen nur halbherzig an Gesprächen teil. Dies scheint ein Teufelskreis zu sein, denn je häufiger das Smartphone genutzt wird, desto mehr verstärken sich die Symptome und eine Sucht könnte entstehen. Dies zeigt eine Studie aus Amerika der University of Georgia, die Motive für Phubbing genauer untersucht hat.

Negative Folgen von Phubbing können sein:

  • Phubbing kann als unhöflich, beleidigend, bis hin zu belästigend empfunden werden.
  • Phuppende Menschen sind abgelenkt und wirken dabei wenig empathisch.
  • Phubbing-Situationen schaffen weniger Nähe und weniger zwischenmenschliches Vertrauen.
  • Unter Phubbing leidet die Gesprächsqualität.
  • Phubbing kann in romantischen Beziehungen Eifersuchtsgefühle verstärken, die Bindung zwischen den Partner*innen schwächen und die Beziehungszufriedenheit senken
  • Erhöhung der Depressionsrate
  • Verstoß gegen soziale Normen

In der Summe bringt Phubbing diverse negative Folgen mit sich. Man sollte sich beim nächsten Treffen mit geliebten Menschen doch mal überelegen, ob man das Handy in die Hand nimmt oder doch lieber in der Tasche stecken lässt.

„Dein Handy mag dich näher an die Leute bringen, die weit weg von dir sind.
Aber es bringt dich auch weiter von den Menschen weg, die neben dir sind.“
( Visual Statements®)

 

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 Alexandra Lauer (alexandra.lauer@ekkw.de)        Christina Heimeroth (christina.heimeroth@ekkw.de)


Fachberatung Glücksspielsucht bei KREUZ & QUER – dem Kirchenmagazin auf Hit Radio FFH

19.05.2022

Kirche im Radio – bei KREUZ & QUER – dem Kirchenmagazin dreht sich sonntags früh alles um christliche Themen.

Neben News, Comedy oder Spiele werden aber auch Hilfsangebote bei Problemen und Schwierigkeiten aufgezeigt. So ging es am 24.04.2022 z.B. um das Thema Glücksspielsucht. Christina Heimeroth von der Fachberatung Glücksspielsucht unseres Diakonischen Werkes wurde von KREUZ & QUER interviewt, um auf die Gefahren der Glücksspielsucht aufmerksam zu machen.


Neben den klassischen Spielotheken gibt es heute immer mehr Online – Spiele, die süchtig machen können. Dazu kommt der Bereich von „Gaming und Gambling“, wenn Glücksspiele und Computerspiele miteinander verschmelzen. Aber auch Sportwetten boomen momentan und die werden bei Live-Übertragungen und im Fernsehen massiv beworben. Gerade die andauernde Verfügbarkeit von Online-Spielen und Wetten kann ein Problem werden.


Wer merkt, dass er zu viel zockt, kann jetzt aber auch selbst tätig werden. Denn Spieler können sich sperren lassen. OASIS heißt das System, dass deutschlandweit und spielformübergreifend Hilfe verspricht. Oder man wendet sich an die Hessischen Fachberatungen für Glücksspielsucht, die weiterhelfen.

Hier geht's zu den Radio-Mitschnitten

Weitere Informationen erhalten Sie bei Christina Heimeroth unter Tel.: 06621-61091 oder per E-Mail christina.heimeroth@ekkw.de


 

Der Träger

Das Diakonische Werk Hersfeld-Rotenburg ist als Einrichtung des Kirchenkreises eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Es wurde 1980 von dem ehemaligen Kirchenkreisen  Hersfeld und Rotenburg gegründet und ist Träger der auf der Homepage aufgeführten Angebote.

Kommissarischer Geschäftsführer ist Pfarrer Dr. theol. Thorsten Waap.

Der Vorsitzende des geschäftsführenden Ausschusses ist kommissarisch Pfarrer Dr. theol. Thorsten Waap.

Zur Finanzierung dieser Angebote tragen dankenswerterweise bei:

  • Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck
  • Kirchenkreis Hersfeld-Rotenburg
  • Landkreis Hersfeld-Rotenburg
  • Land Hessen
  • WI Bank
  • Stadt Bad Hersfeld
  • Europäische Union
  • Agentur für Arbeit
  • Rentenversicherungsträger
  • Aktion Mensch
  • ... und viele private Spenderinnen und Spender

Spenden

Allein durch diese Finanzierungsgrundlagen kann das vielfältige Angebot Ihnen allen zur Verfügung stehen. Dennoch sind wir auch auf Spenden angewiesen, z.B. für bestimmte Projekte wie La Sopa – Die Rotenburger Suppenküche, Pro Kids und einzelfallbezogene Hilfen. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Arbeit durch Ihre Spende unterstützen. Wir sind gemeinnützig und können Ihnen eine Spendenbescheinigung ausstellen. Vielen Dank.

Bankverbindung / Spendenkonto
Kirchenkreisamt Hersfeld-Rotenburg

Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg
(BLZ 532 500 00) Konto 1 003 109
IBAN DE96 5325 0000 0001 0031 09
BIC HELADEF1HER

VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg eG
(BLZ 532 900 00) Konto 1 005 871
IBAN DE17 5329 0000 0001 0058 71
BIC GENODE51BHE

Evangelische Bank
(BLZ 520 604 10) Konto 1 900 102
IBAN DE02 5206 0410 0001 9001 02
BIC GENODEF1EK1