Herzlich willkommen

im Internetportal des Diakonischen Werkes Hersfeld-Rotenburg.

Als kirchliche Einrichtung bieten wir Beratung zu Erziehung, Paarkonflikten, bei Suchterkrankungen und anderen Abhängigkeiten, in sozialen Fragen, für MigrantInnen und Flüchtlinge sowie Menschen in akuter Wohnungsnot an. Ergänzend organisieren wir die beiden Tafeln im Landkreis Hersfeld-Rotenburg und sind mit der Bahnhofsmission in Bad Hersfeld für Sie da. Die Jugendhilfestation mit ihrer Tagesgruppe für Kinder von 6-14 Jahre unterstützt Familien und deren Kinder. Schulen und Kindertagesstätten nutzen gern die Präventionsarbeit unseres Beratungs- und Behandlungszentrums. Ambulante Rehabilitation und Substitution sind für Betroffene eine wesentliche Unterstützung für einen lebenswürdigen Alltag.

Qualifizierte, zur Verschwiegenheit verpflichtete, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in allen Bereichen für Sie ansprechbar.

Unsere Angebote richten sich an alle Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen, unabhängig, ob sie einer christlichen Kirche angehören, eine andere Konfession haben oder ohne religiöse Bindung sind.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Kontaktdaten und Informationen zu unserem Diakonischen Werk und seinen vielfältigen Angeboten. Wir laden Sie ein, unsere Angebote für sich zu nutzen und sie anderen zu empfehlen.

Aktionstag des Beratungs- und Behandlungszentrums für Abhängigkeitserkrankungen

24.05.2022

„Alkohol? Weniger ist besser!“ - „Wir sagen es mit der Blume.“

Aktionstag des Beratungs- und Behandlungszentrums für Abhängigkeitserkrankungen anlässlich der Aktionswoche gegen Alkohol

Riskanter Alkoholkonsum kann bis zu 200 Krankheiten verursachen. Trotzdem gehören Bier, Wein & Co. für viele Menschen zum Alltag. „Wie ist deine Beziehung zu Alkohol?", lautet daher die zentrale Fragestellung der Aktionswoche Alkohol, die vom 14.-22. Mai 2022 stattfindet. Ziel der bundesweiten Präventionskampagne ist es, eine breite Öffentlichkeit über die Risiken des Alkoholkonsums zu informieren und möglichst viele Menschen zum Nachdenken über ihren eigenen Umgang mit Alkohol anzuregen.

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) organisiert die Aktionswoche Alkohol 2022 in enger Zusammenarbeit mit dem Suchtselbsthilfeverband Blaues Kreuz in Deutschland (BKD). Schirmherr der Präventionskampagne ist der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Burkhard Blienert.

Auch in Bad Hersfeld wurde auf das Thema aufmerksam gemacht. Das Beratungs- und Behandlungszentrum für Abhängigkeitserkrankungen (bbz) des Diakonischen Werks Hersfeld-Rotenburg machte mit Plakaten in der Bad Hersfelder Weinstraße das Thema aufmerksam.

Gleichzeitig versuchten Mitarbeitende des bbz und Vertreterinnen der Selbsthilfe mit einem kleinen Blumengruß zum Nachdenken anzuregen.

Möchten auch Sie Ihre Beziehung zu Alkohol überprüfen? Haben Sie Fragen zu Thema? Möchten Sie Menschen in Ihrer Umgebung unterstützen?

Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll an: 

Kerstin Blüm
Beratungs- und Behandlungszentrum für Abhängigkeitserkrankungen des Diakonischen Werks Hersfeld-Rotenburg
Telefon: 06621-61091
bbzsucht.diakonie.hefrof@ekkw.de

Weitere Informationen unter: www.aktionswoche-alkohol.de


Fachberatung Glücksspielsucht bei KREUZ & QUER – dem Kirchenmagazin auf Hit Radio FFH

19.05.2022

Kirche im Radio – bei KREUZ & QUER – dem Kirchenmagazin dreht sich sonntags früh alles um christliche Themen.

Neben News, Comedy oder Spiele werden aber auch Hilfsangebote bei Problemen und Schwierigkeiten aufgezeigt. So ging es am 24.04.2022 z.B. um das Thema Glücksspielsucht. Christina Heimeroth von der Fachberatung Glücksspielsucht unseres Diakonischen Werkes wurde von KREUZ & QUER interviewt, um auf die Gefahren der Glücksspielsucht aufmerksam zu machen.


Neben den klassischen Spielotheken gibt es heute immer mehr Online – Spiele, die süchtig machen können. Dazu kommt der Bereich von „Gaming und Gambling“, wenn Glücksspiele und Computerspiele miteinander verschmelzen. Aber auch Sportwetten boomen momentan und die werden bei Live-Übertragungen und im Fernsehen massiv beworben. Gerade die andauernde Verfügbarkeit von Online-Spielen und Wetten kann ein Problem werden.


Wer merkt, dass er zu viel zockt, kann jetzt aber auch selbst tätig werden. Denn Spieler können sich sperren lassen. OASIS heißt das System, dass deutschlandweit und spielformübergreifend Hilfe verspricht. Oder man wendet sich an die Hessischen Fachberatungen für Glücksspielsucht, die weiterhelfen.

Hier geht's zu den Radio-Mitschnitten

Weitere Informationen erhalten Sie bei Christina Heimeroth unter Tel.: 06621-61091 oder per E-Mail christina.heimeroth@ekkw.de


Spenden werden dringend benötigt

11.05.2022

Aus HZ vom 05.05.2022

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Sexualisierte Gewalt war Thema

10.05.2022

Aus HZ vom 03.05.2022

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Rotaract sammelt für die Tafel

10.05.2022

Aus HZ vom 26.04.2022

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Spende für Projekt zu Medienkonsum

10.05.2022

Aus HZ vom 23.04.2022

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PEKIP-KURSE - Noch wenige Plätze frei!

05.05.2022

Für im Dezember 2021 bis Januar 2022 geborene Kinder.

 

Kursbeginn: nach Absprache

 

Informationen und Anmeldung bei:

Jugendhilfestation I

Kirchplatz 6
36251 Bad Hersfeld

Telefon       (0 66 21) 7 16 23
Fax            (0 66 21) 7 99 10 77

eMail          Jhs1.diakonie.hefrof@ekkw.de


INFO-LETTER der Fachstelle für Suchtprävention April 2022

27.04.2022

Prev@WORK – Suchtprävention in der Ausbildung

Modul zur psychischen Gesundheit

In den letzten 10 Jahren konnte ein Anstieg des Krankenstandes im beruflichen Kontext verzeichnet werden. Insbesondere die mit psychischen Erkrankungen verbundenen Fehlzeiten haben anteilig stark zugenommen.

Um so erfreulicher ist die Tatsache, dass seit einigen Jahren die psychische Gesundheit von Beschäftigten verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit rückt. Nach Muskel-Skelett- und Atemwegserkrankungen sind psychische Erkrankungen die dritthäufigste Ursache für Fehlzeiten am Arbeitsplatz. Eine hohe Arbeitsintensität und ein großes Maß an Flexibilität kennzeichnen heutige Beschäftigungsverhältnisse. Arbeitnehmer*innen sind mit ihrer ganzen Persönlichkeit – mit ihrem Wahrnehmen, Denken und Fühlen – gefordert. Da ist es nicht verwunderlich, dass der Blick betrieblicher Gesundheitsangebote immer mehr auf den Bereich der psychischen Gesundheit gerichtet ist.

Psychische Probleme wie Depressionen, Angststörungen, Erschöpfungszustände oder Burnout spielen auch bei jungen Beschäftigten eine zunehmende Rolle.  Laut Untersuchungen des RKI (2014) sind 38% der jüngeren Menschen (18 - 34 Jahre) von psychischen Problemen betroffen. Bedenkt man, dass Personen mit psychischen Störungen rund dreimal so viel Krankheitstage haben wie Personen ohne solche Störungen, wird deutlich, wie wichtig dieses Thema für das betriebliche Gesundheitsmanagement ist.

Moderne betriebliche Suchtprävention legt bereits ab der Ausbildung ihren Fokus neben riskanten Suchtmittelkonsum verstärkt auch auf den Bereich der psychischen Gesundheit.

Sie ist eine zukunftsorientierte Investition in die Gesundheit und damit in die Arbeitsfähigkeit und -qualität der Auszubildenden und Beschäftigten. Heute ist Suchtprävention in modernen Ausbildungsstätten und Unternehmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement und im Arbeitsschutz verankert. Das 2016 in Kraft getretene Präventionsgesetz stärkt erfolgreich etablierte betriebliche Präventionsmaßnahmen und fördert gleichzeitig die Verbesserung der Rahmenbedingungen für betriebliche Gesundheitsförderung.

Ganzheitlich denken – psychische Gesundheit fördern

 Aufbaumodul zur Förderung psychischer Gesundheit im Rahmen des Konzeptes „Prev@WORK - Suchtprävention im Ausbildungskontext“

Zur Stärkung der psychischen Gesundheit im Arbeitskontext entwickelte die Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH als Ergänzung zum erprobten Programm Pre@WORK ein Aufbaumodul „Modul zur psychischen Gesundheit“.

Als Fachstelle für Suchtprävention, die das Programm Prev@WORK in ihrem Portfolio hat, freuen wir uns, das Modul zur psychischen Gesundheit im Landkreis Hersfeld-Rotenburg anbieten zu können. Es ist untergliedert in 6 Bausteine, die vom zeitlichen Ablauf von 45 – 90 Minuten variieren.

Ziel des Tagesseminares ist es die Teilnehmer*innen für Faktoren, die die psychische Gesundheit beeinflussen zu sensibilisieren; gesundheitsfördernde Verhaltensstrategien und Riskikompetenz zu stärken, Verhaltensstrategien im konstruktiven Umgang mit Belastungen zu erlernen, sowie die Inanspruchnahme von Hilfsangeboten zu vereinfachen.

Das Modul kann auch unabhängig vom Programm Prev@WORK angeboten werden. Geeignet ist es für Auszubildende und Berufschüler*innen.

Haben Sie Interesse, Prev@WORK oder das Modul zur psychischen Gesundheit in Ihrer Schule oder in Ihrem Betrieb umzusetzen?

Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.

 

Weitere Informationen zum Programm Prev@WORK: 

 Alexandra Lauer (alexandra.lauer@ekkw.de)
Christina Heimeroth (christina.heimeroth@ekkw.de)

Diakonisches Werk Hersfeld-Rotenburg / Ausbildung / Beruf (diakonie-hef-rof.de)

Hier gehts zum Info-Letter PDF


Die Tafeln schlagen Alarm

12.04.2022

Aus HZ vom 06.04.2022

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Glücksspielsucht macht körperlich krank – Stimmt?!

05.04.2022

Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Kreislaufbeschwerden, sind nur einige der gesundheitlichen Einschränkungen mit denen GlücksspielerInnen zu kämpfen haben und von denen sie in den Fachberatungen für Glücksspielsucht berichten.

Glücksspielsucht macht auch körperlich krank!

Diesen Aspekten der Erkrankung wird seitens der Wissenschaft jedoch wenig Beachtung geschenkt.

Am Weltgesundheitstag möchte die Hessische Landesstelle für Suchtfragen gemeinsam mit den Fachberatungen für Glückspielsucht auf die gesundheitlichen Aspekte der Glücksspielsucht aufmerksam machen.

In der Beratung wird sensibel auf die rückgemeldeten körperlichen Symptome reagiert und zur weiteren Abklärung an den/die zuständige/n Hausarzt/Hausärztin verwiesen.

Aktuell gibt es zu der Verbindung - körperliche Erkrankungen und Glücksspielsucht - wenig verlässliche Daten. Die Studienlage zu diesen Symptomen ist relativ gering und könnte ausgebaut werden. 


 

Der Träger

Das Diakonische Werk Hersfeld-Rotenburg ist als Einrichtung des Kirchenkreises eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Es wurde 1980 von dem ehemaligen Kirchenkreisen  Hersfeld und Rotenburg gegründet und ist Träger der auf der Homepage aufgeführten Angebote.

Geschäftsführer ist Pfr. Alexander Ulrich.

Der Vorsitzende des geschäftsführenden Ausschusses ist kommissarisch Dekan Frank Hofmann.

Zur Finanzierung dieser Angebote tragen dankenswerterweise bei:

  • Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck
  • Kirchenkreis Hersfeld-Rotenburg
  • Landkreis Hersfeld-Rotenburg
  • Land Hessen
  • WI Bank
  • Stadt Bad Hersfeld
  • Europäische Union
  • Agentur für Arbeit
  • Rentenversicherungsträger
  • Aktion Mensch
  • ... und viele private Spenderinnen und Spender

Spenden

Allein durch diese Finanzierungsgrundlagen kann das vielfältige Angebot Ihnen allen zur Verfügung stehen. Dennoch sind wir auch auf Spenden angewiesen, z.B. für bestimmte Projekte wie La Sopa – Die Rotenburger Suppenküche, Pro Kids und einzelfallbezogene Hilfen. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Arbeit durch Ihre Spende unterstützen. Wir sind gemeinnützig und können Ihnen eine Spendenbescheinigung ausstellen. Vielen Dank.

Bankverbindung / Spendenkonto
Kirchenkreisamt Hersfeld-Rotenburg

Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg
(BLZ 532 500 00) Konto 1 003 109
IBAN DE96 5325 0000 0001 0031 09
BIC HELADEF1HER

VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg eG
(BLZ 532 900 00) Konto 1 005 871
IBAN DE17 5329 0000 0001 0058 71
BIC GENODE51BHE

Evangelische Bank
(BLZ 520 604 10) Konto 1 900 102
IBAN DE02 5206 0410 0001 9001 02
BIC GENODEF1EK1