Herzlich willkommen

im Internetportal des Diakonischen Werkes Hersfeld-Rotenburg.

Als kirchliche Einrichtung bieten wir Beratung zu Erziehung, Paarkonflikten, bei Suchterkrankungen und anderen Abhängigkeiten, in sozialen Fragen, für MigrantInnen und Flüchtlinge sowie Menschen in akuter Wohnungsnot an. Ergänzend organisieren wir die beiden Tafeln im Landkreis Hersfeld-Rotenburg und sind mit der Bahnhofsmission in Bad Hersfeld für Sie da. Die Jugendhilfestation mit ihrer Tagesgruppe für Kinder von 6-14 Jahre unterstützt Familien und deren Kinder. Schulen und Kindertagesstätten nutzen gern die Präventionsarbeit unseres Beratungs- und Behandlungszentrums. Ambulante Rehabilitation und Substitution sind für Betroffene eine wesentliche Unterstützung für einen lebenswürdigen Alltag.

Qualifizierte, zur Verschwiegenheit verpflichtete, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in allen Bereichen für Sie ansprechbar.

Unsere Angebote richten sich an alle Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen, unabhängig, ob sie einer christlichen Kirche angehören, eine andere Konfession haben oder ohne religiöse Bindung sind.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Kontaktdaten und Informationen zu unserem Diakonischen Werk und seinen vielfältigen Angeboten. Wir laden Sie ein, unsere Angebote für sich zu nutzen und sie anderen zu empfehlen.

Zigarette im Auto gefährdet Kinder

23.06.2022

Klinikum beteiligt sich an Parkscheibenaktion zum Weltnichtrauchertag

Aus HZ vom 22.06.2022

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DeeJays spenden für die Tafel

23.06.2022

Aus HZ vom 22.06.2022

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PEKIP-KURSE - Noch wenige Plätze frei!

14.06.2022

Für im Februar bis März 2022

geborene Kinder.

 

Kursbeginn: nach Absprache


Informationen und Anmeldung bei:

Jugendhilfestation I

Kirchplatz 6

36251 Bad Hersfeld

Telefon       (0 66 21) 7 16 23

Fax              (0 66 21) 7 99 10 77

eMail          Jhs1.diakonie.hefrof@ekkw.de

Internet      diakonie-hef-rof.de


INFO-LETTER der Fachstelle für Suchtprävention Mai 2022

30.05.2022

„Phubbing“

Beziehungskiller Smartphone oder Machst du es auch?

Wenn der Gesprächspartner zur Nebensache wird und deine ganze Aufmerksamkeit deinem Smartphone gilt, stellt sich die Frage, wer chillt hier, deine Freunde und du oder du und dein Smartphone?

„Phubbing“, noch nie gehört? Macht nichts! Wir erklären, was darunter zu verstehen ist. Phubbing ist ein zusammengesetztes Wort, welches phone (Telefon) und snubbing (brüskieren) vereint. Der Begriff meint also grob, sich durch die Nutzung des Smartphones beleidigt zu fühlen. Jedenfalls dann, wenn das Handy immerzu und auch dann genutzt wird, wenn man eigentlich gerade im Real Life sozial interagieren sollte.

Ein riesiges Problem unserer Zeit ist sicher die ständige Nutzung des Smartphones. Es gibt unterschiedliche Studien zur Smartphonenutzung. Die Postbank Digital Studie zeigt z.B. auf, das „Digital Natives“ 75 Stunden in der Woche online sind, davon etwa 27 Stunden am Smartphone.

Weiterhin zeigen Studien, dass sehr junge Personen viel häufiger phubben als Personen über 26 Jahren (Guazzini et al. 2019). Die Wissenschaftler*innen erklären sich das damit, dass junge Menschen heutzutage mit Smartphones aufwachsen (Digital Natives). Ihr Kommunikationsverhalten könnte sich dadurch grundlegend von dem unterscheiden, das Menschen pflegen, die noch die Zeit ohne Smartphone oder Internet kennen.

Smartphone, das heutige Taschenmesser

Smartphone, das bedeutet, schnelle Nachrichten, jede Menge Spiel und Spaß und vor allem mit anderen sozial in Kontakt zu treten. Und sollte man das Smartphone dann doch mal vergessen haben, kommt schnell die „fear of missing out“ hoch, das Gefühl, man könne etwas verpassen.

Dabei scheint es einen Zusammenhang zwischen Mediensucht und Phubbing zu geben. Verschiedene Studien haben herausgefunden, dass Mediensucht, Fear of Missing Out, Langeweile und eine geringe Selbstbeherrschung dazu beitragen können, das häufiger gephubbt wird.

Ein Handy soll attraktiver sein als ein Gespräch mit Freunden? Was sind die Motive hierfür?

Menschen mit Depressionen und sozialen Ängsten phubben häufiger, auch neurotisch veranlagte Menschen beschäftigen sich in Gegenwart von Anderen häufiger mit ihrem Handy und nehmen nur halbherzig an Gesprächen teil. Dies scheint ein Teufelskreis zu sein, denn je häufiger das Smartphone genutzt wird, desto mehr verstärken sich die Symptome und eine Sucht könnte entstehen. Dies zeigt eine Studie aus Amerika der University of Georgia, die Motive für Phubbing genauer untersucht hat.

Negative Folgen von Phubbing können sein:

  • Phubbing kann als unhöflich, beleidigend, bis hin zu belästigend empfunden werden.
  • Phuppende Menschen sind abgelenkt und wirken dabei wenig empathisch.
  • Phubbing-Situationen schaffen weniger Nähe und weniger zwischenmenschliches Vertrauen.
  • Unter Phubbing leidet die Gesprächsqualität.
  • Phubbing kann in romantischen Beziehungen Eifersuchtsgefühle verstärken, die Bindung zwischen den Partner*innen schwächen und die Beziehungszufriedenheit senken
  • Erhöhung der Depressionsrate
  • Verstoß gegen soziale Normen

In der Summe bringt Phubbing diverse negative Folgen mit sich. Man sollte sich beim nächsten Treffen mit geliebten Menschen doch mal überelegen, ob man das Handy in die Hand nimmt oder doch lieber in der Tasche stecken lässt.

„Dein Handy mag dich näher an die Leute bringen, die weit weg von dir sind.
Aber es bringt dich auch weiter von den Menschen weg, die neben dir sind.“
( Visual Statements®)

 

Hier erhalten Sie weitere Informationen zu unseren Angeboten im Bereich Medienkompetenz :

 Alexandra Lauer (alexandra.lauer@ekkw.de)        Christina Heimeroth (christina.heimeroth@ekkw.de)


Fachberatung Glücksspielsucht bei KREUZ & QUER – dem Kirchenmagazin auf Hit Radio FFH

19.05.2022

Kirche im Radio – bei KREUZ & QUER – dem Kirchenmagazin dreht sich sonntags früh alles um christliche Themen.

Neben News, Comedy oder Spiele werden aber auch Hilfsangebote bei Problemen und Schwierigkeiten aufgezeigt. So ging es am 24.04.2022 z.B. um das Thema Glücksspielsucht. Christina Heimeroth von der Fachberatung Glücksspielsucht unseres Diakonischen Werkes wurde von KREUZ & QUER interviewt, um auf die Gefahren der Glücksspielsucht aufmerksam zu machen.


Neben den klassischen Spielotheken gibt es heute immer mehr Online – Spiele, die süchtig machen können. Dazu kommt der Bereich von „Gaming und Gambling“, wenn Glücksspiele und Computerspiele miteinander verschmelzen. Aber auch Sportwetten boomen momentan und die werden bei Live-Übertragungen und im Fernsehen massiv beworben. Gerade die andauernde Verfügbarkeit von Online-Spielen und Wetten kann ein Problem werden.


Wer merkt, dass er zu viel zockt, kann jetzt aber auch selbst tätig werden. Denn Spieler können sich sperren lassen. OASIS heißt das System, dass deutschlandweit und spielformübergreifend Hilfe verspricht. Oder man wendet sich an die Hessischen Fachberatungen für Glücksspielsucht, die weiterhelfen.

Hier geht's zu den Radio-Mitschnitten

Weitere Informationen erhalten Sie bei Christina Heimeroth unter Tel.: 06621-61091 oder per E-Mail christina.heimeroth@ekkw.de


Spenden werden dringend benötigt

11.05.2022

Aus HZ vom 05.05.2022

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Sexualisierte Gewalt war Thema

10.05.2022

Aus HZ vom 03.05.2022

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Rotaract sammelt für die Tafel

10.05.2022

Aus HZ vom 26.04.2022

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Spende für Projekt zu Medienkonsum

10.05.2022

Aus HZ vom 23.04.2022

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INFO-LETTER der Fachstelle für Suchtprävention April 2022

27.04.2022

Prev@WORK – Suchtprävention in der Ausbildung

Modul zur psychischen Gesundheit

In den letzten 10 Jahren konnte ein Anstieg des Krankenstandes im beruflichen Kontext verzeichnet werden. Insbesondere die mit psychischen Erkrankungen verbundenen Fehlzeiten haben anteilig stark zugenommen.

Um so erfreulicher ist die Tatsache, dass seit einigen Jahren die psychische Gesundheit von Beschäftigten verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit rückt. Nach Muskel-Skelett- und Atemwegserkrankungen sind psychische Erkrankungen die dritthäufigste Ursache für Fehlzeiten am Arbeitsplatz. Eine hohe Arbeitsintensität und ein großes Maß an Flexibilität kennzeichnen heutige Beschäftigungsverhältnisse. Arbeitnehmer*innen sind mit ihrer ganzen Persönlichkeit – mit ihrem Wahrnehmen, Denken und Fühlen – gefordert. Da ist es nicht verwunderlich, dass der Blick betrieblicher Gesundheitsangebote immer mehr auf den Bereich der psychischen Gesundheit gerichtet ist.

Psychische Probleme wie Depressionen, Angststörungen, Erschöpfungszustände oder Burnout spielen auch bei jungen Beschäftigten eine zunehmende Rolle.  Laut Untersuchungen des RKI (2014) sind 38% der jüngeren Menschen (18 - 34 Jahre) von psychischen Problemen betroffen. Bedenkt man, dass Personen mit psychischen Störungen rund dreimal so viel Krankheitstage haben wie Personen ohne solche Störungen, wird deutlich, wie wichtig dieses Thema für das betriebliche Gesundheitsmanagement ist.

Moderne betriebliche Suchtprävention legt bereits ab der Ausbildung ihren Fokus neben riskanten Suchtmittelkonsum verstärkt auch auf den Bereich der psychischen Gesundheit.

Sie ist eine zukunftsorientierte Investition in die Gesundheit und damit in die Arbeitsfähigkeit und -qualität der Auszubildenden und Beschäftigten. Heute ist Suchtprävention in modernen Ausbildungsstätten und Unternehmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement und im Arbeitsschutz verankert. Das 2016 in Kraft getretene Präventionsgesetz stärkt erfolgreich etablierte betriebliche Präventionsmaßnahmen und fördert gleichzeitig die Verbesserung der Rahmenbedingungen für betriebliche Gesundheitsförderung.

Ganzheitlich denken – psychische Gesundheit fördern

 Aufbaumodul zur Förderung psychischer Gesundheit im Rahmen des Konzeptes „Prev@WORK - Suchtprävention im Ausbildungskontext“

Zur Stärkung der psychischen Gesundheit im Arbeitskontext entwickelte die Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH als Ergänzung zum erprobten Programm Pre@WORK ein Aufbaumodul „Modul zur psychischen Gesundheit“.

Als Fachstelle für Suchtprävention, die das Programm Prev@WORK in ihrem Portfolio hat, freuen wir uns, das Modul zur psychischen Gesundheit im Landkreis Hersfeld-Rotenburg anbieten zu können. Es ist untergliedert in 6 Bausteine, die vom zeitlichen Ablauf von 45 – 90 Minuten variieren.

Ziel des Tagesseminares ist es die Teilnehmer*innen für Faktoren, die die psychische Gesundheit beeinflussen zu sensibilisieren; gesundheitsfördernde Verhaltensstrategien und Riskikompetenz zu stärken, Verhaltensstrategien im konstruktiven Umgang mit Belastungen zu erlernen, sowie die Inanspruchnahme von Hilfsangeboten zu vereinfachen.

Das Modul kann auch unabhängig vom Programm Prev@WORK angeboten werden. Geeignet ist es für Auszubildende und Berufschüler*innen.

Haben Sie Interesse, Prev@WORK oder das Modul zur psychischen Gesundheit in Ihrer Schule oder in Ihrem Betrieb umzusetzen?

Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.

 

Weitere Informationen zum Programm Prev@WORK: 

 Alexandra Lauer (alexandra.lauer@ekkw.de)
Christina Heimeroth (christina.heimeroth@ekkw.de)

Diakonisches Werk Hersfeld-Rotenburg / Ausbildung / Beruf (diakonie-hef-rof.de)

Hier gehts zum Info-Letter PDF


 

Der Träger

Das Diakonische Werk Hersfeld-Rotenburg ist als Einrichtung des Kirchenkreises eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Es wurde 1980 von dem ehemaligen Kirchenkreisen  Hersfeld und Rotenburg gegründet und ist Träger der auf der Homepage aufgeführten Angebote.

Geschäftsführer ist Pfr. Alexander Ulrich.

Der Vorsitzende des geschäftsführenden Ausschusses ist kommissarisch Dekan Frank Hofmann.

Zur Finanzierung dieser Angebote tragen dankenswerterweise bei:

  • Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck
  • Kirchenkreis Hersfeld-Rotenburg
  • Landkreis Hersfeld-Rotenburg
  • Land Hessen
  • WI Bank
  • Stadt Bad Hersfeld
  • Europäische Union
  • Agentur für Arbeit
  • Rentenversicherungsträger
  • Aktion Mensch
  • ... und viele private Spenderinnen und Spender

Spenden

Allein durch diese Finanzierungsgrundlagen kann das vielfältige Angebot Ihnen allen zur Verfügung stehen. Dennoch sind wir auch auf Spenden angewiesen, z.B. für bestimmte Projekte wie La Sopa – Die Rotenburger Suppenküche, Pro Kids und einzelfallbezogene Hilfen. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Arbeit durch Ihre Spende unterstützen. Wir sind gemeinnützig und können Ihnen eine Spendenbescheinigung ausstellen. Vielen Dank.

Bankverbindung / Spendenkonto
Kirchenkreisamt Hersfeld-Rotenburg

Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg
(BLZ 532 500 00) Konto 1 003 109
IBAN DE96 5325 0000 0001 0031 09
BIC HELADEF1HER

VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg eG
(BLZ 532 900 00) Konto 1 005 871
IBAN DE17 5329 0000 0001 0058 71
BIC GENODE51BHE

Evangelische Bank
(BLZ 520 604 10) Konto 1 900 102
IBAN DE02 5206 0410 0001 9001 02
BIC GENODEF1EK1