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Sucht im (zunehmenden) Alter

Beratungs- und Behandlungszentrum für Abhängigkeitserkrankungen (bbz)

Auch im höheren Lebensalter sind Suchterkrankungen nicht ausgeschlossen. Gerade die sich verändernde Lebenssituation, wie Ruhestand, Verlust des Partners/der Partnerin, Nachlassen der körperlichen Leistungsfähigkeit, Schmerzen, Depressionen etc. können Ursachen bzw. Auslöser für eine Abhängigkeitserkrankung sein.

Aufklärung, Beratung und Behandlung sind keine Frage des Alters. Die erfolgreiche Behandlung einer Abhängigkeitserkrankung fördert die körperliche und psychische Gesundheit, verbessert die Teilhabe am sozialen Leben und steigert die Lebensqualität der Betroffenen.

Was bieten wir an?

Beratung

Wir beraten in Einzel- und/oder Familiengesprächen Betroffene, Angehörige, Pflegekräfte und Interessierte in allen Fragen zur Sucht.

Bei Bedarf besteht die Möglichkeit der aufsuchenden Hilfe.

Behandlung

Wir behandeln Betroffene im Rahmen der ambulanten Rehabilitation in Form von

  • Erstbehandlung
  • Unterstützung nach stationärer Behandlung
  • Auffangbehandlung bei Rückfallgefahr
  • Rückfallbehandlung

Vermittlung

Wir prüfen die Möglichkeiten einer ambulanten oder stationären Entwöhnungsbehandlung und unterstützen bei Antragstellung und Kliniksuche.

Prävention

Wir möchten Angehörige, die Öffentlichkeit, Pflegeeinrichtungen, Ärzte und Apotheken auf das Thema aufmerksam machen. Wir informieren u.a. über Hintergründe von Abhängigkeitserkrankungen im Alter, bieten Schulungen zum Thema „Suchtsensible Pflege“ für Pflegekräfte, halten Referate und anderes mehr.

Netzwerk

Wir arbeiten im Netzwerk "Sucht im Alter" mit, das aus VertreterInnen unterschiedlicher Institutionen der Alten- und Suchthilfe sowie angrenzender Bereiche im Landkreis Hersfeld-Rotenburg besteht.

Interessierte können sich gerne für weitere Informationen an uns wenden.

Wann sind wir zu erreichen?

Telefonische Erreichbarkeit:
Montag bis Donnerstag: 08:30 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr
Freitag: 08:30 - 12:00 Uhr

Sprechstunde in Bad Hersfeld:
Jeden Montag: 14:00 - 15:30 Uhr (ohne Voranmeldung)
Sprechstunde in Rotenburg:
Jeden Dienstag: 16:00 - 17:30 Uhr (ohne Voranmeldung)

Außerhalb der Sprechstunde: Weitere Termine nach Vereinbarung

 

Haus der Diakonie 1
Kaplangasse 1
36251 Bad Hersfeld

Tel.: 06621-61091
Mail: bbzsucht.diakonie.hefrof@ekkw.de

 

Der Träger

Der Zweckverband für Diakonie in den Kirchenkreisen Hersfeld und Rotenburg ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts Er wurde 1980 durch die beiden Kirchenkreise Hersfeld und Rotenburg als regionales Diakonisches Werk gegründet und  ist der Träger der auf der Homepage aufgeführten  Angebote.

Die Vorsitzenden des Zweckverbandes sind:

  • Dekan Dr. Frank Hofmann, Bad Hersfeld
  • Dekanin Gisela Strohriegl, Rotenburg

Geschäftsführer ist Diakoniepfarrer Jens Haupt.

Zur Finanzierung dieser Angebote tragen dankenswerterweise bei:

  • Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck
  • Kirchenkreise Hersfeld und Rotenburg
  • Landkreis Hersfeld-Rotenburg
  • Land Hessen
  • WI Bank
  • Stadt Bad Hersfeld
  • Europäische Union
  • Agentur für Arbeit
  • Rentenversicherungsträger
  • Aktion Mensch
  • ... und viele private Spenderinnen und Spender

Spenden

Allein durch diese Finanzierungsgrundlagen kann das vielfältige Angebot Ihnen allen zur Verfügung stehen. Dennoch sind wir auch auf Spenden angewiesen, z.B. für bestimmte Projekte wie La Sopa – Die Rotenburger Suppenküche, Pro Kids und einzelfallbezogene Hilfen. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Arbeit durch Ihre Spende unterstützen. Wir sind gemeinnützig und können Ihnen eine Spendenbescheinigung ausstellen. Vielen Dank.

Bankverbindung / Spendenkonto
Kirchenkreisamt Hersfeld-Rotenburg

Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg
(BLZ 532 500 00) Konto 1 003 109
IBAN DE96 5325 0000 0001 0031 09
BIC HELADEF1HER

VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg eG
(BLZ 532 900 00) Konto 1 005 871
IBAN DE17 5329 0000 0001 0058 71
BIC GENODE51BHE

Evangelische Bank
(BLZ 520 604 10) Konto 1 900 102
IBAN DE02 5206 0410 0001 9001 02
BIC GENODEF1EK1