Aktuelles

Kursbeginn: nach Absprache
Informationen und Anmeldung bei:

Jugendhilfestation I
Kirchplatz 6
36251 Bad Hersfeld

Telefon (0 66 21) 7 16 23
Fax (0 66 21) 7 99 10 77 
E-Mail: Jhs1.diakonie.hefrof@ekkw.de 
 


Ein Dankeschön für die Helfer der Tafel und der Bahnhofsmission

Den ganzen Artikel finden Sie auf der Webseite der Hersfelder Zeitung.


Mehr Schutz für Spielsüchtige: Aktion in Bad Hersfeld

Den ganzen Artikel finden Sie auf der Webseite der Hersfelder Zeitung.


Zu wenige Wohnungen in Bad Hersfeld für sozial Schwache

Den ganzen Artikel finden Sie auf der Webseite der Hersfelder Zeitung.


Michael Roth im Gespräch mit der Diakonie über Asylbewerber

Den ganzen Artikel finden Sie unter lokalo24.

Bericht bei Osthessen News über die Bad Hersfelder Tafel

Den ganzen Artikel finden Sie unter Osthessen News.


Ehrenamtskoordinationsstelle für die
Koordinationsstelle für die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit in den Kirchenkreisen Hersfeld und Rotenburg

„Aufnahme von Flüchtlingen ist Auftrag christlichen Handelns“
(Titel der Resolution der Landessynode zur aktuellen Flüchtlingssituation im November 2015)

Im letzten Jahr sind so viele Menschen nach Deutschland geflüchtet, wie nie zuvor. Wir alle haben Anteil genommen an der Situation der Menschen, die auf abenteuerlichen und lebensbedrohlichen Wegen vor Bedrohung, Krieg und Leid geflohen sind. Wir haben Bilder gesehen von den Zuständen in den Herkunftsländern, den Massen von Menschen auf ihrem gefährlichen Weg und von Einzelnen, deren Schicksal uns betroffen macht.

Diese besondere Situation macht besonderes Handeln erforderlich, das sich auch auf unser Lebensumfeld auswirkt. Das Land Hessen und der Landkreis Hersfeld-Rotenburg sind gefordert, für diese große Anzahl an Menschen Unterkünfte und Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Als Auswirkung finden sich in unseren Gemeinden plötzlich „Fremde“ in der Nachbarschaft. Hier ist Ihr Engagement gefragt, den Neuankömmlingen eine Hand zu reichen, Ihnen beim Zurechtfinden in der neuen Umgebung zu helfen. Dies ist vielfach geschehen und auch durch die Kirchengemeinden ermöglicht worden.

Die Landessynode hat dieses ehrenamtliche Engagement gewürdigt und bittet die Kirchengemeinden, “in ihrem Engagement für die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen nicht nachzulassen.“ Um dieses vielfältige Engagement in den Kirchengemeinden zu fördern, hat die Landessynode finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt.

Mit diesen Mitteln konnte die Einrichtung einer Stelle für die Koordination, Begleitung und Qualifizierung des ehrenamtlichen Engagements in der Flüchtlingsarbeit verwirklicht werden

Frau Wenke Weinert-Würtz hat diese Aufgabe am 15. Februar 2016 übernommen und steht als Ansprechpartnerin für die Kirchengemeinden in den Kirchenkreisen Bad Hersfeld und Rotenburg zur Verfügung.

Kontakt:

Wenke Weinert-Würtz
Diplom-Sozialpädagogin/-arbeiterin (FH)

Haus der Diakonie 1

Kaplangasse 1
36251 Bad Hersfeld
Sprechstunden: Termine nach Vereinbarung

Tel.: 06623 72055
Fax: 06623 77837
Mail: wenke.weinert-wuertz@ekkw.de


Asylverfahrensberatung -
seit Herbst 2016 in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (HEAE) in Rotenburg a. d. Fulda

Ende des Jahres 2016 hat der Zweckverband für Diakonie in den Kirchenkreisen Hersfeld und Rotenburg für die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (HEAE) in Rotenburg a. d. Fulda die Stelle einer Asylverfahrensberatung geschaffen.

Denise Entian unterstützt in ihren Sprechstunden Flüchtlinge bei Fragen um ihr Asylverfahren. Frau Entian klärt sowohl über den Verlauf des komplexen Verfahrens, als auch über Rechte und Pflichten der Flüchtlinge auf. Einen Schwerpunkt in der Beratung stellt die individuelle Anhörungsvorbereitung dar, die der gezielten Reflektion der Fluchtgeschichte und der Strukturierung des Anhörungsinterviews dient. Ebenso wird bei der effektiven Rechtswegbestreitung unterstützt, auf Fristen von Bescheiden geachtet und auf Wunsch der Kontakt zu Rechtsanwälten vermittelt.

Kontakt:

Denise Entian B. A.

Haus der Diakonie 3

Kirchplatz 3a
36199 Rotenburg an der Fulda

Tel.: 01512 980 8492
Mail: denise.entian@ekkw.de

Sprechstunden außerhalb der Erstaufnahmeeinrichtung: nach Vereinbarung


Ehrenamtskoordinationsstelle für die
Hessische Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Rotenburg

Zu Beginn des Jahres 2016 hat der Zweckverband für Diakonie in den Kirchenkreisen Hersfeld und Rotenburg eine Ehrenamtskoordinationsstelle für die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (HEAE) in Rotenburg neu eingerichtet. 

Die Stelle soll – in enger Kooperation mit der Koordinatorin für Flüchtlings- und Gemeinwesenarbeit der Stadt Rotenburg – Ehrenamtliche gewinnen, unterstützen und begleiten, die sich in verschiedenen Projekten und Angeboten für die Flüchtlinge und Asylsuchenden in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung engagieren wollen. 

Interessierte wenden sich bitte an:

David Kiefer M.A.

Haus der Diakonie 3

Kirchplatz 3a
36199 Rotenburg an der Fulda
Sprechstunden: Termine nach Vereinbarung

Tel.: 06623 42313
Fax: 06623 410162
Mail: eak.heae-rof@ekkw.de

Die Stelle wird aus Mitteln des Landes Hessen gefördert.


HALTePunkt ACHTUNG: Noch Plätze frei!!!

Gruppenangebot für Kinder aus Familien, in denen eine Suchtproblematik vorliegt. Ein Kooperationsprojekt vom Beratungs- und Behandlungszentrum für Abhängigkeitserkrankungen und der Jugendhilfestation I.

Umfang: 1x wöchentlich, freitags von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr

 

 

Ziele

Die Kinder erhalten in gezielt vorbereiteten Spiel- und Erlebnisräumen einen Ausgleich zum oftmals belastenden Alltag in ihrer Familie.
Insbesondere soll - ihr Selbstvertrauen gestärkt werden - ihre Fähigkeit mit Problemen und Konflikten umzugehen gefördert werden - ihre Selbsthilfepotentiale mobilisiert werden - ihr Umgang mit den eigenen Gefühlen und den Gefühlen anderer erlernt werden - ihnen Informationen über Sucht, Suchtmittelkonsum und Folgeerscheinungen vermittelt werden
Zielgruppe Kinder zwischen 6 und 9 Jahren  

Interessierte wenden sich bitte an:   

 

Jan Malachowski    Tel. 06621 71623
(Gruppenleitung)
Sebastian Hauer Tel. 06621 71623
Christa Tschan Tel. 06621 61091 


„Mehr Schutz für Glücksspieler“

Unter diesem Motto fand der diesjährige Aktionstag zum Thema Glücksspielsucht statt.
Auch die Fachberatung Glücksspielsucht des Zweckverbandes für Diakonie wies auf die Bedeutung
eines umfassenden „Spielerschutzes“ hin.

300 Meter muss ab 2017 der Mindestabstand zwischen Spielhallen in Hessen betragen.

634 Spielhallen gibt es in Hessen. 2006 waren es noch 406.

33.000.000 € werden monatlich in hessischen Spielhallen und gastronomischen Betrieben verspielt.

11.000 Menschen haben sich in hessischen Spielhallen innerhalb eines Jahres wegen ihrer
Spielsuchtgefährdung sperren lassen.

Für den Spielerschutz setzen sich Christina Heimeroth, Fachberaterin für Glücksspielsucht (Mitte) Katja Schaper
(AHG Klinik Wigbertshöhe, links)
und Norbert Vollmar (rechts) vom Fachdienst Ordnung und Gewerbe des Landkreises ein.

Weitere Informationen erhalten Betroffene und Angehörige bei:
Fachberatung Glücksspielsucht
Christina Heimeroth
Telefon: 06621 – 61091
Christina.Heimeroth@ekkw.de



Substitutionsambulanz des Beratungs- und Behandlungszentrums für Abhängigkeitserkrankung

Bad Hersfeld, 03. März 2015

Frau Regina Tews-Pejkovic (links) mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Bewährungshilfe

Ehrenamt erweitert den Horizont!

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Bewährungshilfe haben das Beratungs- und Behandlungszentrum für Abhängigkeitserkrankungen der Diakonie in Bad Hersfeld besucht.

Im Rahmen ihres Ehrenamtes betreuen die ehrenamtlichen Mitarbeiter straffällig gewordene und unter Bewährung stehende Personen. Im Leben dieser Menschen spielt häufig eine Suchterkrankung eine Rolle. Um zu erfahren wo und wie Hilfe zu bekommen ist, haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter, gemeinsam mit  der Projektkoordinatorin Tanja Hartdegen, das Beratungs- und Behandlungszentrum für Abhängigkeitserkrankungen (bbz), Zweckverband für Diakonie in Bad Hersfeld besucht und dort Interessantes erfahren. So erläuterte die Dipl. Sozialpädagogin Regina Tews-Pejkovic die verschiedenen Angebote des Zentrums. Zu den Angeboten gehören z.B. die ambulante Rehabilitation, die Vorbereitung auf eine stationäre Entwöhnungstherapie, niederschwellige Informationsgruppen und Beratungen von Angehörigen und Betroffenen. Zudem gibt es in Kooperation mit der Jugendhilfestation ein Gruppenangebot für Kinder aus Familien mit Suchtproblemen  und die Fachberatung  Glücksspielsucht, sowie die Fachstelle für Suchtprävention, die z.B. Informationsveranstaltungen in Schulen oder das Saftig-Projekt anbietet.

Besonders interessant war für die ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Bewährungshilfe die Besichtigung der Räume der Substitutionsambulanz. Dort erhalten Heroinabhängige regelmäßig und unter ärztlicher Aufsicht ihre tägliche Dosis einer der Ersatzstoffe.

Wer Interesse an der Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Bewährungshilfe hat, kann sich unter ehrenamt.badhersfeld@fbh-ev.de oder telefonisch 06621/203-314 immer dienstags von 9.00 Uhr bis 12:00 Uhr bei der Projektkoordinatorin Tanja Hartdegen melden und informieren. Es ist auch für dieses Jahr wieder eine Schulung geplant, wenn ausreichend Interessenten vorhanden sind.

Das bbz ist unter 06621/61091 (Bad Hersfeld) und 06623/6607 (Rotenburg) zu erreichen.


Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)

Seit dem 15.02.15 bieten wir Beratung für erwachsene Zuwanderer an. Wir beraten und unterstützen Zuwanderer bei Fragen und Problemen des täglichen Lebens. Wir helfen Ihnen, sich in Deutschland zurechtzufinden und zu integrieren.

Wir unterstützen bei der Wohnungssuche, Behördenkontakt, Beantragung von Sozialleistungen, Kinderbetreuungsmöglichkeiten, Anerkennung von ausländischen Bildungsnachweisen und Abschlüssen, Vermittlung von Sprachkursenu.v.m.

Wir entwerfen gemeinsam einen individuellen Förder- und Zukunftsplan.

Wir engagieren uns im Gemeinwesen bei der Netzwerkarbeit und der Förderung der interkulturellen Öffnung.

Die Beratung richtet sich an Migrantinnen und Migranten ab 27 Jahren, die im Besitz eines auf Dauer angelegten Aufenthaltstitels sind und an Spätaussiedler, deren Ehepartner und Familienangehörige, sowie Unionsbürger, die Unterstützung benötigen.

Die Angebote der Migrationsberatung sind für Ratsuchende kostenlos.

Interessierte wenden sich bitte an:

Wenke Weinert-Würtz Dipl. Sozialarbeiterin/-pädagogin

Kaplangasse 1
36251 Bad Hersfeld
Sprechstunde in Bad Hersfeld: 14.00 – 16.00 Uhr

Tel.: 06621-72055
Fax: 06621 77837
Mail: MBE.Hersfeld-Rotenburg@ekkw.de

Die Stelle wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und
aus kirchlichen Mitteln gefördert.


Neue Medien gehören zum unverzichtbaren privaten und schulischen Alltag und Medienvielfalt zur Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen.

Aber wer hilft Jugendlichen, sich in dieser neuen Welt zu Recht zu finden?

Mit dieser Frage beschäftigte sich die Peer Group der Modellschule Obersberg beim Seminar „Wie appgefahren ist das denn! Neue Medien in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen“ der Fachstelle für Suchtprävention der Diakonie.

Cybermobbing, Sexting, Dating Apps und die Streaming Plattform younow.com sind die neuen Trends von Kindern und Jugendliche, die immer wieder Probleme bereiten. Aber auch mit der Frage der Mediensucht beschäftigten sich die Peers, um an der Modellschule Obersberg Ansprechpartner für das Thema Medienkompetenz und die damit verbundenen Probleme sein zu können.

„Das mobile Internet ist im Alltag von Jugendlichen angekommen. Die Frage ist, wie insbesondere junge Menschen damit umgehen und welche Rahmenbedingungen nötig sind, die unendlichen Möglichkeiten gefahrlos zu nutzen“, so Christina Heimeroth von der Fachstelle für Suchtprävention.  


Presseartikel der Fachstelle für Suchtprävention - 
JGS – Lernseminar 2015 

Lern- und Entspannungsseminar für angehende AbiturientInnen
Neues Präventionsangebot an der Jakob-Grimm-Schule

Angeleitet durch die Diplom Oecotrophologin Alexandra Lauer von der Fachstelle für Suchtprävention in Bad Hersfeld trafen sich jeweils 25 SchülerInnen der Jahrgangstufen Q1-Q4 der Jakob-Grimm-Schule Ende September 2014 und Ende Januar 2015 für eine Seminareinheit außerhalb des Unterrichts, um das in 2015 bzw. 2016 anstehende Abitur in den Blick zu nehmen.

An diesen Nachmittagen wechselte die Referentin kurzweilig zwischen kleineren theoretischen Sequenzen, z.B. über Eustress und Disstress, wertvollen Tipps zu Copingstrategien, Lerntechniken und Lernorgani

sation, ab. Praktische Einheiten aus den Bereichen Lernplatzgestaltung, Gehirn-Koordinationstraining Brain-Gym und Lifekinetik, Atmung, Meditation und Entspannung lockerten den Nachmittag auf und wurden von allen TeilnehmerInnen als aktive und optimale Bereicherung angesehen.

Das Arbeitsgebiet der Suchtprävention ist vielfältig aufgestellt und beinhaltet auch den Bereich der Gesundheitsförderung. In diesem Zusammenhang ist Gesundheit nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern eine Ressource des täglichen Lebens, mit der es gilt, gut durch eine schwierige Situation, zum Beispiel den „Ernstfall Abitur“, durchzukommen. „Den jungen Leuten soll mit diesem Seminarangebot eine Kompetenz gelehrt werden, mit der sie die bevorstehenden Anforderungen gut meistern und das Lernen frühzeitig organisieren, ohne dass Stress aufkommt“, erläutert Frau Lauer.
Svea Feldmann (Schülerin) berichtete, „ Mir ist es wichtig, frühzeitig das Lernen zu Lernen, denn es fliesen ja schon alle Noten der vorangehenden Klausuren mit in die Abiturnote ein“. „Es ist doch ein Berg an Lernstoff für das Abitur, den es gilt zu bewältigen und somit Grundlage, seinen Lerntyp zu kennen und das Lernen gut zu organisieren“, ergänzt Schülerin Sara Balk.

Am Ende der Nachmittage waren die Rückmeldungen der SchülerInnen durchweg positiv. Insgesamt waren alle sehr dankbar für die Erholungsphase während der zweistündigen Seminareinheit, denn der Schulstress und die Anforderungen sind für die jungen Menschen in Zeiten von G8 nicht zu unterschätzen.

In Zukunft möchte die Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg gerne regelmäßig diese präventive Seminareinheit für alle SchülerInnen der Oberstufe als freiwilliges Wahlangebot anbieten (Bild: Schülerinnen des Q1-Jahrganges Sara Balk und Svea Feldmann).



Fachstelle für Suchtprävention auf dem Tag der offenen Tür der Polizeidirektion Hersfeld-Rotenburg in Bad Hersfeld

Christina Heimeroth und Alexandra Lauer präsentierten mit dem Zelt der Begegnung des Zweckverbandes für Diakonie Module zur Medienkompetenz und die „netbag“  auf dem Tag der offenen Tür der Polizeidirektion Hersfeld-Rotenburg. In Kooperation mit dem Netzwerk gegen Gewalt des Polizeipräsidiums Osthessen und dem Kinderschutzbund Hersfeld-Rotenburg e.V. erhielten Eltern und ihre Kinder Information zum Umgang mit Computer und Internet. Ein Medienquiz lud zum Wettbewerb von Groß gegen Klein ein, meistens hatten die jüngeren Mitspieler die Nase vorn.


Sucht und Gewalt früh vorbeugen 25 Erzieherinnen erhalten Papilio–Zertifikat
Zwei Jahre lang haben sich 25 Erzieherinnen aus Bad Hersfeld und dem Landkreis immer wieder mit Sucht und Gewalt beschäftigt, genauer gesagt: mit der rechtzeitigen Vorbeugung von Sucht und Gewalt. Dafür erhielten sie jetzt das Papilio–Zertifikat.

Papilio ist ein wissenschaftlich belegtes Programm für den Kindergarten zur frühen Vorbeugung gegen Sucht und Gewalt. Es reduziert erste Verhaltensstörungen und fördert die Entwicklung sozial-emotionaler Kompetenz. „Damit reduziert Papilio einen zentralen Risikofaktor für spätere problematische Entwicklungen und fördert Kompetenzen, die dagegen schützen“, so Christina Heimeroth von der Fachstelle für Suchtprävention und seit 2007 Papilio Trainerin. Mit dieser Zertifizierung wurde auch gleichzeitig der letzte Papilio Ausbildungsgang beendet.

Die Fachstelle für Suchtprävention hat in den Jahren, in denen Paula, Freudibold, Zornibold, Biberbold und Heulibold im Landkreis unterwegs sind, insgesamt 18 Kindergärten und Kindertagesstätten als Papilio Kindergarten zertifiziert und 97 Erzieherinnen und Erzieher erhielten ihr Zertifikat.

Information zur Fortbildung erhalten sie bei der Fachstelle für Suchtprävention, Christina Heimeroth.



Nachdem das wortreich schon in 2012 einen wunderbaren Rahmen für die Peer Ausbildung der Modellschule Obersberg darstellte, fand auch die 9. Peerausbildung am 7. und 8. Oktober 2013 im wortreich statt.
Im Mittelpunkt standen wie immer viele neue Inhalte, Fragen und Antworten.
Mit einem abwechslungsreichen Programm aus den Bereichen Sucht und Prävention, Rausch und Genuss, Konfliktbewältigung und der Umgang mit Frustration und Langeweile, aber auch Information über das Hilfesystem, Suchtsignale und Co-Abhängigkeit wurden die beiden Tage inhaltlich sinnvoll gefüllt.
Christina Heimeroth von der Fachstelle für Suchtprävention leitet die Ausbildung in Kooperation mit Frau Christine Fuchs-Hannappel, Schulsozialarbeiterin an der MSO, und seit vielen Jahren engagiert in der Peer – Arbeit.
Als Gäste und Hospitanten nahmen Frau Annika Bartel, Lehrerin der MSO und Herr Manuel Unruh, neuer Schulsozialarbeiter an der Gesamtschule Niederaula teil.
Besonders erfreulich war der Besuch von Frau Elke Künholz, Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Hersfeld-Rotenburg und Herrn Adam, Pressesprecher des Landkreises. Frau Künholz überreichte als Schuldezernentin der Peergroup einen Geschenkgutschein und würdigte deren Engagement.
In ihrer zukünftigen Einsatzphase stehen Präsentation durch Öffentlichkeitsarbeit, Durchführung von Referaten und Informations-veranstaltungen sowie die Gesprächsführung in Einzelgesprächen im Vordergrund. Vertraulichkeit ist dabei eine Grundvoraussetzung.


Von Christina Hölscher Auch in diesem Jahr setzten sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 der Fachoberschule am 25.06. und 26.06.2013 mit der Suchtgefahr von (Automaten) Glücksspielen auseinander.
Frau Christina Heimeroth von der Fachberatung Glücksspielsucht des Beratungs– und Behandlungszentrums für Abhängigkeitserkrankungen der Diakonie in Bad Hersfeld konnte die 80 Jugendlichen in den Workshops für die Gefahren, die insbesondere von den „wie Pilze aus dem Boden sprießenden“ Spielhallen ausgehen, sensibilisieren. 
Frau Heimeroth wurde bei der Durchführung von einem „trockenen“ Spieler unterstützt. Die Schülerinnen und Schüler waren vor allem durch die persönlichen Erzählungen von Herrn A. und seiner Spielervergangenheit sehr betroffen. Er erzählte, wie sich die Spielsucht auf sein Umfeld und seine Gesundheit auswirkte. 
Im ersten Workshop setzten sich die Jugendlichen mit dem Thema Glücksspiel auseinander. Sie ergründeten Fragen wie „Was ist überhaupt ein Glücksspiel?“, „Wie sind Glücksspiele vom Gesetzgeber überwacht?“, „Wie merke ich, dass ich süchtig bin?“, „Was sind die Folgen einer Spielsucht?“ und „Wie kann ich einem/r spielsüchtigen Freund/in helfen?“. 
Im zweiten Praxis-Workshop konnten die Fachoberschüler/innen in der Stationsarbeit u.a. leibhaftig erleben, wie es sich anfühlt, „wenn immer die Bank gewinnt“; einen Selbsttest machen, „wie gefährdet bin ich“; einen „glücklichen Moment“ erleben; Lose ziehen und die „Wahrscheinlichkeit anfassen“. 
Diese Mischung aus „zocken“ und „sensibilisieren“ schaffte bei den Jugendlichen spielerisch ein Bewusstsein für die Gefahr von Spielsucht. Sie erkannten hierbei, dass es u.a. bei dem Spielen an Automaten nur einen Gewinner gibt… 
Jeden Monat werden alleine in hessischen Spielhallen über 18 Millionen EUR verspielt. 
Die Schülerinnen und Schüler brachten Erfahrungen aus dem eigenen Umfeld mit in den Workshop ein und thematisierten kritisch den Wandel der Glücksspielindustrie. Betrachtete man früher diese Glücksspiele mit Abwertung, erlebt man spätestens seit Stefan Raab´s PokerStars Nacht eine moderne Unterhaltungsbranche. Die Workshop-Teilnehmer /innen waren sich einig, dass sie in Zukunft mit dem Thema Glücksspiel kritischer umgehen und im Bekanntenkreis auf die Gefahren von Glücksspielen hinweisen werden.

„Schau, ich bin schon da!

Wichtige Punkte muss man aber auch frühzeitig ansprechen – oder?“